<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
	<channel>
		<title>Collectivum-X</title>
		<link>http://collectivum-x.ucoz.com/</link>
		<description></description>
		<lastBuildDate>Mon, 10 Feb 2014 22:55:44 GMT</lastBuildDate>
		<generator>uCoz Web-Service</generator>
		<atom:link href="https://collectivum-x.ucoz.com/news/rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
		
		<item>
			<title>Der große Renten-Irrtum</title>
			<description>&lt;h1&gt;&lt;span class=&quot;title&quot;&gt;Der große Renten-Irrtum&lt;/span&gt;
&lt;/h1&gt;
&lt;p class=&quot;excerpt&quot;&gt;Das geplante Altersgeld ab 63 ist sehr beliebt. Doch neue Studien zeigen: Viele Ruheständler vermissen ihren alten Job&lt;span class=&quot;header_author&quot;&gt; von&amp;nbsp;&lt;a rel=&quot;author&quot; href=&quot;http://community.zeit.de/user/elisabeth-niejahr&quot; title=&quot;Profil von *Elisabeth Niejahr* anzeigen&quot;&gt;Elisabeth Niejahr&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;articlemeta&quot;&gt;
&lt;span class=&quot;articlemeta-left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-source&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2014/06/index&quot;&gt;
 DIE ZEIT Nº 06/2014&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-right&quot;&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-prefix&quot;&gt;Aktualisiert&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-datetime&quot;&gt; 9. Februar 2014&amp;nbsp;
 15:22 Uhr&amp;nbsp;
 &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-comments&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2014/06/rente-altersgeld-studie#comments&quot; title=&quot;&quot; itemprop=&quot;interactionCount&quot; content=&quot;UserComments:24&quot;&gt;24 Kommentare&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-clear&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span class=&quot;articlem...</description>
			<content:encoded>&lt;h1&gt;&lt;span class=&quot;title&quot;&gt;Der große Renten-Irrtum&lt;/span&gt;
&lt;/h1&gt;
&lt;p class=&quot;excerpt&quot;&gt;Das geplante Altersgeld ab 63 ist sehr beliebt. Doch neue Studien zeigen: Viele Ruheständler vermissen ihren alten Job&lt;span class=&quot;header_author&quot;&gt; von&amp;nbsp;&lt;a rel=&quot;author&quot; href=&quot;http://community.zeit.de/user/elisabeth-niejahr&quot; title=&quot;Profil von *Elisabeth Niejahr* anzeigen&quot;&gt;Elisabeth Niejahr&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;articlemeta&quot;&gt;
&lt;span class=&quot;articlemeta-left&quot;&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-source&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2014/06/index&quot;&gt;
 DIE ZEIT Nº 06/2014&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-right&quot;&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-prefix&quot;&gt;Aktualisiert&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-datetime&quot;&gt; 9. Februar 2014&amp;nbsp;
 15:22 Uhr&amp;nbsp;
 &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-comments&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2014/06/rente-altersgeld-studie#comments&quot; title=&quot;&quot; itemprop=&quot;interactionCount&quot; content=&quot;UserComments:24&quot;&gt;24 Kommentare&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;articlemeta-clear&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span class=&quot;articlemeta-clear&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;p&gt;Berliner Gespräche über Rentenpolitik enden in diesen Wochen meistens
 mit einer Zahl: 90. Ist sie einmal ausgesprochen, wechselt man das 
Thema oder verabschiedet sich. Neunzig Prozent der Deutschen sind für 
die &lt;a class=&quot;&quot; href=&quot;http://www.zeit.de/2014/02/rentenreform-berufsjahre-frauen&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Artikel auf ZEIT ONLINE&quot;&gt;Rente ab 63&lt;/a&gt;,
 das ergab eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen. Die Zustimmung zu 
den anderen Rentenplänen der großen Koalition, etwa für ältere Mütter, 
ist fast genauso hoch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Neunzig Prozent Zustimmung, was soll man da noch groß diskutieren&quot;, 
sagen deshalb viele Politiker von CDU, CSU und SPD, auch diejenigen, die
 skeptisch sind. &quot;Wir machen doch nur, was der Wähler ganz 
offensichtlich will.&quot;&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Etwa 160 Milliarden Euro werden die geplanten Rentengesetze der neuen
 Regierung bis 2030 kosten. Vor allem Ökonomen, Arbeitgeber und jüngere 
Beitragszahler sind deshalb entsetzt. Doch selten war die öffentliche 
Kritik an einer großen Sozialreform gleichzeitig so hart – und so 
folgenlos. Die Zustimmung von neunzig Prozent der Wähler macht mehr 
Eindruck als jedes kritische Argument.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei erweckt die Umfrage einen falschen Eindruck. Viele Menschen, 
das zeigen Untersuchungen, machen sich über die Wonnen des Ruhestands 
Illusionen, solange sie noch beschäftigt sind. Vor allem aber wollen 
viele Beschäftigte auch mit einer Rente &lt;a class=&quot;&quot; href=&quot;http://www.zeit.de/karriere/2012-10/leserartikel-rentenalter-anhebung&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Artikel auf ZEIT ONLINE&quot;&gt;doch weiter arbeiten&lt;/a&gt;.
 Die Rente ab 63 ist beliebt, weil sie finanzielle Vorteile für 
diejenigen bietet, die früher aus ihrem aktuellen Beruf aussteigen. 
Damit ist allerdings nicht gesagt, dass diese Menschen untätig sein 
möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn trotz aller Zustimmung für die Berliner Rentenpläne verändert 
sich die Arbeitswelt auf ganz andere Weise. Etwa 1,3 Millionen &lt;a class=&quot;&quot; href=&quot;http://www.zeit.de/2011/22/Zwangsberentung&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Artikel auf ZEIT ONLINE&quot;&gt;Beschäftigte im Rentenalter sind berufstätig&lt;/a&gt;, mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Immer häufiger &lt;a class=&quot;&quot; href=&quot;http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-07/urteil-weiterbeschaeftigung-rente&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Artikel auf ZEIT ONLINE&quot;&gt;verklagen alte Menschen ihre Arbeitgeber&lt;/a&gt;,
 weil sie nicht in den Ruhestand wechseln wollen. Und Unternehmen bieten
 immer mehr Modelle für Rentner an, die als Berater auch im Ruhestand 
gefragt sein wollen. Mumien werden diese Helfer bei der Robert Bosch 
GmbH genannt, bei der die Rentner seit Jahren erfolgreich eingesetzt 
werden. Die Deutsche Bahn hat einen Senior Expert Service und Daimler 
nennt seine ergrauten Helfer Space Cowboys, nach einem Film mit Clint 
Eastwood, in dem vier Rentner zu einer Expedition ins Weltall 
aufbrechen, um die Erde zu retten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Rentenreform der Bundesregierung, die an diesem Mittwoch im 
Kabinett verabschiedet wurde und die schon im Juli in Kraft treten soll,
 sind solche flexiblen Lösungen allerdings nicht vorgesehen. Das 
Bundesarbeitsministerium rechnet in seinen Kostenkalkulationen damit, 
dass ab Juli jeder mit 63 in Rente geht, der 45 Jahre berufstätig war 
und in die Sozialsysteme eingezahlt hat und daher neuerdings das Recht 
auf früheren Ruhestand hat. Geprüft wird nur noch, wie verhindert werden
 kann, dass Menschen sich schon mit 61 Jahren arbeitslos melden und dann
 mithilfe des Arbeitslosengelds nochmals zwei Jahre früher aus dem 
Berufsleben ausscheiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass tatsächlich viele Menschen im Ruhestand nicht unbedingt zufriedener sind, hat unter anderem die &lt;a class=&quot;&quot; href=&quot;http://www.zeit.de/karriere/2009-10/65plus&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Artikel auf ZEIT ONLINE&quot;&gt;Altersforscherin Ursula Staudinger von der Jacobs University in Bremen gezeigt&lt;/a&gt;.
 Sie wertete Aussagen von Facharbeitern eines norddeutschen 
Automobilwerkes vor und nach dem Wechsel in die Rente aus. Es zeigte 
sich, dass sich nach einem Jahr im Ruhestand deutlich mehr Arbeiter als 
vorher vorstellen konnten, weiter in ihrem alten Unternehmen berufstätig
 zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Einzelfall? Am Dienstag präsentierte die Hertie-Stiftung in Berlin &lt;a class=&quot;&quot; href=&quot;http://www.beruf-und-familie.de/index.php?c=37&amp;amp;sid=&amp;amp;cms_det=1219&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;externer Link&quot;&gt;eine neue Umfrage&lt;/a&gt;,
 wonach sich 56 Prozent der Beschäftigten flexiblere Arbeitsmodelle für 
die letzten Jahre im Job wünschen – um auf diese Weise dann aber bis 65 
zu arbeiten oder sogar darüber hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hertie-Stiftung will aus diesem Anliegen der &quot;Generation 
Übergang&quot;, wie sie schreibt, nun sogar ein Geschäftsmodell machen. In 
den kommenden 15 Jahren würden etwa zwanzig Millionen Deutsche aus der 
Babyboomer-Generation allmählich in den Ruhestand wechseln, rechnet 
Stefan Becker vor, Geschäftsführer der beruf und familie gGmbH, die zur 
Stiftung gehört. &quot;Demnächst geht die Generation in Rente, die sich schon
 in der Familienphase flexiblere Arbeitszeitmodelle erkämpft hat&quot;, sagt 
Becker. Die Arbeitsmarktlage und der zunehmende Facharbeitermangel 
erlaube es vielen Babyboomern, auch in den letzten Berufsjahren 
anspruchsvoll zu sein und von den Unternehmen passgenaue Angebote zu 
verlangen. Etwa in Form von Teilzeit- oder Beraterverträgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Becker vor zwanzig Jahren sein kleines Unternehmen gründete, war 
das Eintreten für flexible Familienmodelle noch Pionierarbeit. 
Inzwischen haben sich über 1.100 Arbeitgeber von der 
Unternehmensberatung als &quot;familienfreundlich&quot; zertifizieren lassen, 
darunter auch sämtliche Berliner Ministerien und das Bundespräsidialamt.
 Später beriet Becker Unternehmen zur Vereinbarkeit von Pflege und 
Beruf, als noch kaum jemand von dieser Herausforderung sprach. Nun sei 
die Suche nach guten Übergangsmodellen für die Babyboomer-Generation 
dran, sagt der Demografie-Experte: &quot;Der Bedarf ist groß.&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: http://www.zeit.de&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/der_gro_e_renten_irrtum/2014-02-11-52</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/der_gro_e_renten_irrtum/2014-02-11-52</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:55:44 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Gladbecker Reinigungsfirma zermürbt Betriebsrat. Bedrohungen, Schikanen, Vetternwirtschaft.</title>
			<description>&lt;div style=&quot;clear:both;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;Interclean: Schmutziger Krieg im Centro Oberhausen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;h2&gt;Gladbecker Reinigungsfirma zermürbt&amp;nbsp; Betriebsrat.&amp;nbsp; Bedrohungen, Schikanen, Vetternwirtschaft.&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Interclean sackt sogar Trinkgeld der Klo-Frauen ein!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div id=&quot;attachment_3269&quot; style=&quot;width: 298px&quot; class=&quot;wp-caption alignright&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://arbeitsunrecht.de/wp-content/uploads/2014/02/CentrO_Hauptstrasse-Oberhausen-klein.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot; wp-image-3269 &quot; alt=&quot;Das Einkaufszentrum Centro in Oberhausen ist Hauptauftraggeber der Interclean aus Gladbeck (Foto: threedots, Quelle: wikicommons) &quot; src=&quot;http://arbeitsunrecht.de/wp-content/uploads/2014/02/CentrO_Hauptstrasse-Oberhausen-klein.jpg&quot; height=&quot;588&quot; width=&quot;743&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;Das
 Einkaufszentrum Centro in Oberhausen ist Hauptauftraggeber der 
Interclean aus Gladbeck (Foto: threedots, Quelle: wikicommons)&lt;/p&gt;&lt;...</description>
			<content:encoded>&lt;div style=&quot;clear:both;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;Interclean: Schmutziger Krieg im Centro Oberhausen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;h2&gt;Gladbecker Reinigungsfirma zermürbt&amp;nbsp; Betriebsrat.&amp;nbsp; Bedrohungen, Schikanen, Vetternwirtschaft.&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Interclean sackt sogar Trinkgeld der Klo-Frauen ein!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div id=&quot;attachment_3269&quot; style=&quot;width: 298px&quot; class=&quot;wp-caption alignright&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://arbeitsunrecht.de/wp-content/uploads/2014/02/CentrO_Hauptstrasse-Oberhausen-klein.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot; wp-image-3269 &quot; alt=&quot;Das Einkaufszentrum Centro in Oberhausen ist Hauptauftraggeber der Interclean aus Gladbeck (Foto: threedots, Quelle: wikicommons) &quot; src=&quot;http://arbeitsunrecht.de/wp-content/uploads/2014/02/CentrO_Hauptstrasse-Oberhausen-klein.jpg&quot; height=&quot;588&quot; width=&quot;743&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;Das
 Einkaufszentrum Centro in Oberhausen ist Hauptauftraggeber der 
Interclean aus Gladbeck (Foto: threedots, Quelle: wikicommons)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Starker Tobak im Herzen des Ruhrgebiets: Ein autoritärer Chef setzt 
eine breite Palette von Union Busting Methoden gegen neu gewählten 
Betriebsrat ein. Gewerkschafter werden systematisch aus der Firma 
gemobbt. Hinzu kommt eine ungute Verfilzung der Putzfirma mit dem 
Management des CentrO Oberhausen -&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Centro&quot;&gt; laut wikipedia&lt;/a&gt; die größte Shopping-Mall Europas. Wir fragen uns: &lt;strong&gt;Was macht eigentlich die zuständige Staatsanwaltschaft?&lt;br&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Im Jahre 2012 gründete sich bei der Gladbecker Firma&amp;nbsp;InterClean 
Gebäudereinigung und Gebäudedienste GmbH (ca. 120 Mitarbeiter) ein 
Betriebsrat. Bis heute haben nur zwei von sieben gewählten 
Betriebsratmitgliedern durchgehalten. Die anderen fünf gewählten 
Arbeitnehmervertreter, sowie die 5 Kolleginnen und Kollegen von der 
Reserveliste, haben dem Druck ihres Arbeitgebers &lt;strong&gt;Helmuth Barkowski, Geschäftsführer&lt;/strong&gt; der Reinigungsfirma Interclean, nicht stand gehalten. Eigentlich waren sie durch das Betriebsverfassungsgesetz geschützt…. &lt;span id=&quot;more-3227&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Oller Container als Betriebsratsbüro&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Zum wiederholten Male trafen sich im Februar 2014 nun Betriebsrat und
 Geschäftsführer Barkowski vor dem Gelsenkirchener Arbeitsgericht, weil 
Barkowski dem Betriebsratsgremium seit der Wahl im Dezember 2012 weder 
Material noch angemessene Räumlichkeiten zur Verfügung stellt (&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/interclean-buero-fuer-betriebsrat-id8953537.html&quot;&gt;WAZ 06.02.14&lt;/a&gt;). Dazu ist er nach &lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/BetrVG/40.html&quot;&gt;§40 Abs. 2 des Betriebsverfassungsgesetzes&lt;/a&gt;
 (BetrVG) verpflichtet. Das Verfahren endete in einem Vergleich: 
Interclean wird dem Betriebsrat bis zur nächsten Wahl eine 100m² große 
Wohnung im Firmengebäude zur Verfügung stellen. Danach muss Interclean 
dem Betriebsrat eine entsprechend ausgestattetes 35m² großes Büro zur 
Verfügung stellen. So die Zusage. Man munkelt aber, schon auf den 
Gerichtsfluren habe Barkowski seinen &lt;a href=&quot;http://www.loebbecke-goevert.de/Anwaelte/Martin-Loebbecke/index.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Anwalt Martin Löbbecke&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; gefragt, wie dies angehen solle, wo doch die 100m²-Wohung in Wirklichkeit vermietet sei.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Beschäftigten trauen den Zusagen ohnehin nicht, denn bisher hat 
Helmuth Barkowski&amp;nbsp; die Betriebsratsmitglieder bezüglich der Raum-Frage 
immer wieder vertröstet. So sollten sie in einem im Winter &lt;strong&gt;unbeheizten Container&lt;/strong&gt;,
 der sich im Sommer wiederum stark aufheizte, tagen und als Toilette ein
 separat aufgestelltes Bauarbeiterklo benutzen. Das Inventar bestand aus
 einem Tisch und einigen Stühlen. Das Gremium verlegte seine Treffen 
wegen der untragbaren Zustände deshalb öfter in das Gewerkschaftshaus in
 Oberhausen oder gleich ins Büro ihres Anwalts in der Kanzlei &lt;a href=&quot;http://www.stolz-faust-fachanwalt.de/rechtsanwaelte/&quot;&gt;Stolz &amp;amp; Faust&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Die Brüder Barkowski: Verstrickung von Management und Subunternehmen&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://arbeitsunrecht.de/wp-content/uploads/2014/02/200px-ECB_Hazard_Symbol_C.svg_.png&quot;&gt;&lt;img class=&quot;size-full wp-image-3286 alignleft imageFour&quot; alt=&quot;200px-ECB_Hazard_Symbol_C.svg&quot; src=&quot;http://arbeitsunrecht.de/wp-content/uploads/2014/02/200px-ECB_Hazard_Symbol_C.svg_.png&quot; height=&quot;446&quot; width=&quot;446&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://arbeitsunrecht.de/wp-content/uploads/2014/02/Cleaning_brushes.jpg&quot;&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img class=&quot; wp-image-3277 &quot; alt=&quot;Bemerkenswert bei Interclean: der schmutzige Umgang mit Kritik (Foto: Tanakwho, Quelle: wikicommons) &quot; src=&quot;http://arbeitsunrecht.de/wp-content/uploads/2014/02/Cleaning_brushes.jpg&quot; height=&quot;446&quot; width=&quot;335&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hauptauftraggeber von &lt;a href=&quot;http://www.interclean-gmbh.de/flash.html&quot;&gt;Interclean&lt;/a&gt; ist das Centro Oberhausen: Dort ist der Bruder von Helmuth Barkowski,&lt;strong&gt; Michael Barkowski, just für den Bereich Reinigung zuständig&lt;/strong&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.rationell-reinigen.de/einkaufszentrum-als-taegliche-herausforderung-bei-der-reinigung/150/9196/166704/&quot;&gt;rationell reinigen&lt;/a&gt;).
 Ob dieser Umstand bei der Auftragsvergabe eine Rolle spielte weiß 
niemand. Wohl bekannt ist jedoch, dass Michael Barkowski ungeliebten 
Mitarbeitern der Firma Interclean als zuständiger Bereichsleiter im 
Centro massiv Druck macht. Und noch eins ist sicher: Durch das 
Brüderpaar Barkowski droht das Centro Oberhausen nun in Verruf zu 
kommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der erste Betriebsratsvorsitzende gab sein Amt und seine 
Beschäftigung bei Interclean auf, als er gesundheitlich bereits stark 
angeschlagen war und sein Familienleben durch das Betriebsrat-Bashing 
Schaden genommen hatte. Bereits im Vorfeld der Betriebsratswahl bekam er
 &lt;strong&gt;drei unberechtigte Abmahnungen&lt;/strong&gt;, dann die Kündigung, 
obwohl er als Miteinladender zur Wahlversammlung gemäß § 15 Abs. 3 und 
3a KSchG nicht ordentlich kündbar war. Dieses Verfahren gewann er vor 
dem Arbeitsgericht. Als Betriebsratsvorsitzendem wurde ihm&lt;strong&gt; wegen angeblichem Arbeitszeitbetrugs gekündigt.&lt;/strong&gt;
 Auch diese Kündigung wurde von Gericht kassiert, doch der 
Betriebsratsvorsitzende sah sich nicht in der Lage, seine Stelle bei 
Interclean wieder anzutreten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Vorarbeiter, der ebenfalls Mitglied des Betriebsrats war, wurde 
vor die Wahl gestellt, entweder Vorarbeiter oder im Betriebsrat zu 
bleiben und zurückgestuft zu werden. Der jetzigen Vorsitzenden Desdemona
 E. soll unter dem Deckmantel eines Personalgesprächs angeboten worden 
sein, &lt;strong&gt;im Falle ihres Rücktritts&lt;/strong&gt; eine Art Ombudsfrau für Personalangelegenheiten zu werden und dafür &lt;strong&gt;20 Stunden&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; zusätzlich bezahlt&lt;/strong&gt; zu bekommen.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Abzocke von Toiletten-Personal und -Nutzern&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Erst im Januar stand Barkowski vor Gericht, weil eine &quot;Toilettenfrau”, die den von Barkowski kreierten Beruf der &lt;strong&gt;&quot;Trinkgeldaufsicht”, &lt;/strong&gt;auch&lt;strong&gt; &quot;Sitzerin” &lt;/strong&gt;genannt, ausübte, einen Anteil am Trinkgeld einklagte (&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/centro-klofrau-klagt-weil-sie-trinkgeld-abgeben-musste-id8899268.html&quot;&gt;WAZ 21.01.14&lt;/a&gt;).
 &quot;Sitzer” werden eigens eingestellt, um den Teller mit dem 
vermeintlichen Trinkgeld zu bewachen. Sie erhalten 5,20 Euro die Stunde,
 während das Personal, das tatsächlich die Toiletten reinigt 9,31 Euro 
pro Stunde erhält. So muss für die &quot;Sitzer” nicht der Mindestlohn in der
 Gebäudereinigung bezahlt werden (z.Z. in NRW &lt;a href=&quot;http://www.hwk-dresden.de/Serviceangebot/Beratung/Recht/ArbeitsundSozialrecht/Mindestlouml;hneimHandwerk/Mindestlohnfuuml;rGebauml;udereiniger/tabid/289/Default.aspx&quot;&gt;9,31 Euro&lt;/a&gt;). &lt;strong&gt;Die
 Einnahmen vom Teller (das sollen pro Tag bis zu 300,- Euro, vor 
Weihnachten aber auch schon mal 8000,- Euro sein) fließen zu 100% an 
Interclean.&lt;/strong&gt; Die Beschäftigten sehen davon nichts. Lediglich im 
Eingangsbereich wird mit einem Schild darauf aufmerksam gemacht, dass 
das &quot;Tellergeld” zum Unterhalt der Toiletten diene. Die meisten Kunden 
dürften aber trotzdem davon ausgehen, dass es sich um ein Trinkgeld 
handelt, das unmittelbar den Reinigungskräften zugute kommt. IG-Bau 
Gewerkschaftssekretärin Gerlinde Schenk spricht sogar von Täuschung (&lt;a href=&quot;http://www1.wdr.de/studio/essen/themadestages/studioessentoilettenfrau100.html&quot;&gt;WDR&lt;/a&gt;). &lt;strong&gt;Richter Johannes Jasper&lt;/strong&gt;
 vom Arbeitsgericht in Gelsenkirchen geht ebenfalls davon aus, dass der 
&quot;Kunde” glauben müsse, das Geld käme dem Reinigungspersonal zugute und 
sprach Simone R. einen Auskunftsanspruch über die Höhe des 
&quot;Tellergeldes” während ihrer Beschäftigung zu. In einem zweiten Schritt 
will Simone R. in der nächsten Instanz einen Anteil des Geldes 
einklagen.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Schadenseratzandrohungen an Petitions-Unterzeichner versandt&lt;/h3&gt;&lt;div id=&quot;attachment_3277&quot; style=&quot;width: 290px&quot; class=&quot;wp-caption alignright&quot;&gt;&lt;p class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;Bemerkenswert bei Interclean: der schmutzige Umgang mit Kritik (Foto: tanakawho, Quelle: wikicommons)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Interclean wird durch Anwalt&lt;strong&gt; Martin Löbbecke&lt;/strong&gt; 
(Kanzlei Löbbecke, Böse, Guvert und Partner, Gladbeck) vertreten. 
Engagierte Bürger und Beschäftigte von Reinigungsfirmen bekamen Post von
 ihm, nachdem sie eine Petition gegen die Abzocke des Toilettenperonals 
unterschrieben hatten. Ihnen wurde mit einer Schadenersatzklage gedroht.
 Die Petition wurde laut IG Bau-Gewerkschaftssekretärin Gerlinde Schenk 
in Windeseile von &lt;strong&gt;20.000 Personen&lt;/strong&gt; unterschrieben, ist 
jedoch aus unerfindlichen Gründen im Netz nicht mehr auffindbar. Auch 
Interclean-kritische Artikel sollen verschwunden sein, was darauf 
schließen lässt, dass ein externes Unternehmen von Interclean beauftragt
 wurde, &lt;strong&gt;&quot;Reputations-Management”&lt;/strong&gt; zu betreiben. Es geht 
aber noch schlimmer: die beiden Damen, die die Petition ins Leben 
gerufen haben, trauen sich nicht, an die Öffentlichkeit zu gehen, da 
sie, seit die Petition online stand, &lt;strong&gt;täglich Drohanrufe&lt;/strong&gt;
 bekamen und mittlerweile um das Wohl ihrer Familien fürchten. Die 
Anrufe waren zum Teil anonym, zum Teil sind die Anrufer aber auch 
bekannt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass man bei Interclean außerdem noch nicht einmal davor scheut, 
bewusst verleumnderische Falsch-Informationen als &quot;Pressemitteilungen” 
rauszugeben, fälschlicherweise die Auflösung des Betriebsrats zu 
verkünden und sich als besonders sozialer Arbeitgeber zu präsentieren, 
kann man hier nachlesen: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.openpr.de/news/748847/Wegweise-Leitidee-Neutraler-Manager-fuer-Angestelltenzufriedenheit-statt-korrupter-Betriebsrat.html&quot;&gt;Wegweise Leitidee – Neutraler Manager für Angestelltenzufriedenheit statt korrupter Betriebsrat&lt;/a&gt;” (Bizarre PR-Meldung aus dem Hause Interclean) und &quot;&lt;a href=&quot;http://www.openpr.de/news/748247/Aufloesung-unseres-Betriebsrats.html&quot;&gt;Die Auflösung unseres Betriebsrats” &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Stranfantrag wegen Behinderung der Betriebsratsarbeit&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Die Betriebsratsvorsitzende Desdemona E. erhielt in Zusammenhang mit 
ihrer Betriebsratstätgikeit eine Abmahnung, in einem anderen Fall wird 
ihr &quot;&lt;strong&gt;Computer- betrug”&lt;/strong&gt; vorgeworfen. Vermutlich vor 
Gericht nicht haltbar und lediglich konstruiert, um sie zu zermürben und
 den Mitarbeitern zu verstehen zu geben, dass einem Betriebsratsarbeit 
bei Interclean &quot;nicht gut bekommt” und wer sich engagiert mit ständigem 
Ärger rechnen muss. Die Interclean-Beschäftigten sollten sich trotzdem 
zur Wahl aufstellen lassen, denn Helmuth Barkowski und sein Anwalt 
Martin Löbbecke werden demnächst vermutlich Nachhilfe bezüglich des 
Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) bekommen. Gewerkschaftssekretärin 
Gerlinde Schenk bereitet einen &lt;strong&gt;Strafantrag wegen Behinderung der Betriebsratsarbeit nach&lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__119.html&quot;&gt;§119 des BetrVG&lt;/a&gt; vor.&amp;nbsp; Im Mai 2014 soll der neue Betriebsrat stehen und wird dann hoffentlich vernünftig arbeiten können.&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Wer steckt dahinter?&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 2009 wurde eine ähnlich rücksichtsloser Fall von Betriebsratszerschlagung im Reinigungsgewerbe bei der Firma&lt;strong&gt; aktiv Gebäudereinigung aus Kamp-Lintfort&lt;/strong&gt; bekannt. Damals war die Union Busting&lt;strong&gt; Kanzlei Schreiner + Partner&lt;/strong&gt;
 beratend tätig. Es scheint so, als ob dieses Beispiel Schule gemacht 
hätte. Augenfällig ist die Ähnlichkeit der Methode. Auch die damalige 
aktiv Gebäudereinigung bot dem Betriebsrat anstelle angemessener Räume 
bloß einen schäbigen Container als Versammlungsraum an und setzte damit 
ein Zeichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;+ + +&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr Infos:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im diesem youtube-Video schildern Betriebsratsmitglieder und 
Gewerkschafterinnen der IG BAU Vorkommnisse gegen den Betriebsrat am 16.
 Juli 2009:&lt;/p&gt;&lt;iframe src=&quot;https://collectivum-x.ucoz.com//www.youtube.com/embed/W9O-fRztsDc?list=UUDVkexlb53EK9mV2ryemJag&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;480&quot; width=&quot;853&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Quelle: http://arbeitsunrecht.de&lt;br&gt;-&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/gladbecker_reinigungsfirma_zermurbt_betriebsrat_bedrohungen_schikanen_vetternwirtschaft/2014-02-11-51</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/gladbecker_reinigungsfirma_zermurbt_betriebsrat_bedrohungen_schikanen_vetternwirtschaft/2014-02-11-51</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:53:49 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>EU-Saatgutverordnung: Agrarausschuss verspricht Zurückweisung</title>
			<description>&lt;h1 class=&quot;title&quot; id=&quot;page-title&quot;&gt;EU-Saatgutverordnung: Agrarausschuss verspricht Zurückweisung&lt;/h1&gt;
 &lt;div class=&quot;region region-intro&quot;&gt;
 &lt;div id=&quot;block-cck-blocks-field-intro&quot; class=&quot;block block-cck-blocks block-odd&quot;&gt;

 
 &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;field field-name-field-intro field-type-text-long field-label-hidden&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;GLOBAL 2000 und Arche Noah an die Politik: Saatgut-Vielfalt, statt Industrieeinfalt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
 &lt;/div&gt;
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 &lt;div class=&quot;content clearfix&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;field field-name-field-main-image field-type-image field-label-hidden&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;div id=&quot;file-6706&quot; class=&quot;file file-image file-image-jpeg&quot;&gt;

 
 &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
 &lt;img src=&quot;https://www.global2000.at/sites/global/files/styles/portrait/public/Melanzani_Vielfalt.JPG?itok=VZA0glBm&quot; alt=&quot;Gemuesesorten&quot; title=&quot;&quot; height=&quot;686&quot; width=&quot;805&quot;&gt; &lt;/div&gt;

...</description>
			<content:encoded>&lt;h1 class=&quot;title&quot; id=&quot;page-title&quot;&gt;EU-Saatgutverordnung: Agrarausschuss verspricht Zurückweisung&lt;/h1&gt;
 &lt;div class=&quot;region region-intro&quot;&gt;
 &lt;div id=&quot;block-cck-blocks-field-intro&quot; class=&quot;block block-cck-blocks block-odd&quot;&gt;

 
 &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;field field-name-field-intro field-type-text-long field-label-hidden&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;GLOBAL 2000 und Arche Noah an die Politik: Saatgut-Vielfalt, statt Industrieeinfalt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
 &lt;/div&gt;
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 &lt;div class=&quot;content clearfix&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;field field-name-field-main-image field-type-image field-label-hidden&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;div id=&quot;file-6706&quot; class=&quot;file file-image file-image-jpeg&quot;&gt;

 
 &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
 &lt;img src=&quot;https://www.global2000.at/sites/global/files/styles/portrait/public/Melanzani_Vielfalt.JPG?itok=VZA0glBm&quot; alt=&quot;Gemuesesorten&quot; title=&quot;&quot; height=&quot;686&quot; width=&quot;805&quot;&gt; &lt;/div&gt;

 
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden clearfix&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item even&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wien/Brüssel am 28. Jänner 2014 - &lt;/em&gt;In
 Sachen EU-Saatgutverordnung geht der Krimi weiter: Gestern haben 
führende Abgeordnete des Agrarausschusses angekündigt, die 
EU-Saatgutverordnung an die Kommission zurückweisen zu wollen. Das ist 
erstmal nur eine Ankündigung: Am 11. Februar muss der Agrarausschuss die
 Zurückweisung per Abstimmung annehmen und dann muss das Plenum des 
EU-Parlaments noch über die Zurückweisung abstimmen. „Wir müssen 
weiterhin sehr wachsam sein&quot;, sagt Heidemarie Porstner, Agrarsprecherin 
bei der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. „Die Saatgutindustrie und 
ihre Lobby werden bis zuletzt versuchen, eine Zurückweisung der 
Verordnung zu verhindern.&quot; Die EU-Saatgutverordnung bedroht die 
Vielfalt: alte und seltene Sorten von Obst, Gemüse und Getreide werden 
in die Illegalität getrieben. In Europa haben bisher rund 700.000 
Bürgerinnen und Bürger Protestpetitionen gegen die Verordnung 
unterstützt – allein 300.000 in Österreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Zurückweisung würde bedeuten, dass die EU-Kommission die 
EU-Saatgutverordnung systematisch überarbeiten und einen neuen Entwurf 
vorlegen muss. Wermutstropfen: Dazu braucht es unter Umständen zwei 
Abstimmungsdurchgänge, und es ist nicht sicher, ob das noch vor der 
EU-Wahl im Mai gelingen kann. Wenn das nicht gelingt, könnte das neu 
gewählte EU-Parlament die Arbeit am alten Entwurf dennoch fortsetzen. 
„Damit wollen sich die Freunde der Industrie im EU-Parlament eine 
Hintertür offen halten. Sie hoffen, ihre Partikularinteressen 
durchzubringen, wenn die EU-Wahl erstmal geschlagen ist&quot;, warnt Iga 
Niznik, Politik-Referentin bei ARCHE NOAH, dem Verein zur Erhaltung und 
Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt. „Die EU-Kandidaten aller 
Fraktionen müssen gegenüber den WählerInnen offenlegen, welches Saat- 
und Pflanzgutrecht sie für Österreich und Europa wollen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niznik und Porstner abschließend: „Unsere PolitikerInnen müssen 
zeigen, dass sie sich trauen, die Zukunft zu gestalten, statt nur die 
Gegenwart zu verwalten. Ein zukunftsweisendes Saat- und Pflanzgutrecht 
muss die Vielfalt zu einer anerkannten Norm auf Augenhöhe mit dem 
Industriestandard machen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt;

 
 &lt;p class=&quot;submitted&quot;&gt;
 &lt;span class=&quot;username&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;submitted&quot;&gt;&lt;span class=&quot;username&quot;&gt;Susanna Schlöglhofer&lt;/span&gt;, &lt;time pubdate=&quot;&quot; datetime=&quot;2014-01-28T10:24:14&quot;&gt;
 Di, 01/28/2014 - 10:24 &lt;br&gt;&lt;/time&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;submitted&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;submitted&quot;&gt;Quelle: https://www.global2000.at/presse&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;submitted&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;submitted&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;time pubdate=&quot;&quot; datetime=&quot;2014-01-28T10:24:14&quot;&gt;&lt;/time&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;submitted&quot;&gt;&lt;time pubdate=&quot;&quot; datetime=&quot;2014-01-28T10:24:14&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/time&gt;
 &lt;/p&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/eu_saatgutverordnung_agrarausschuss_verspricht_zuruckweisung/2014-02-11-50</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/eu_saatgutverordnung_agrarausschuss_verspricht_zuruckweisung/2014-02-11-50</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:44:00 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>MRSA-Risiko durch Antibiotikamissbrauch</title>
			<description>&lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;MRSA-Risiko durch Antibiotikamissbrauch&lt;/h1&gt;&lt;div class=&quot;entry-content&quot;&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;img class=&quot;alignleft size-medium wp-image-14970&quot; title=&quot;MRSA &amp;copy; dondoc-foto - fotolia&quot; src=&quot;http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/mrsa+dondoc-foto-270x180.jpg&quot; alt=&quot;MRSA in Petrischale&quot; height=&quot;518&quot; width=&quot;778&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach zahlreichen Skandalen &lt;a title=&quot;Antibiotika in der Tiermast&quot; href=&quot;http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotika-in-der-tiermast-nachste-runde&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vor allem der vergangenen Monate&lt;/a&gt;
 ist es längst nicht mehr unbekannt: Damit das grausame System der 
Massentierhaltung grundsätzlich aufrechterhalten werden kann, bedarf es 
des routinemäßigen und massenhaften Einsatzes von Antibiotika – denn nur
 so können die überzüchteten und auf engsten Raum zusammengedrängten 
Tiere überhaupt am Leben gehalten werden. Unbekannt ist auch sicherlich 
nicht mehr, dass der regelmäßige Antibiotikaeinsatz nicht etwa ...</description>
			<content:encoded>&lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;MRSA-Risiko durch Antibiotikamissbrauch&lt;/h1&gt;&lt;div class=&quot;entry-content&quot;&gt;&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;&lt;img class=&quot;alignleft size-medium wp-image-14970&quot; title=&quot;MRSA &amp;copy; dondoc-foto - fotolia&quot; src=&quot;http://albert-schweitzer-stiftung.de/wp-content/uploads/mrsa+dondoc-foto-270x180.jpg&quot; alt=&quot;MRSA in Petrischale&quot; height=&quot;518&quot; width=&quot;778&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach zahlreichen Skandalen &lt;a title=&quot;Antibiotika in der Tiermast&quot; href=&quot;http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/antibiotika-in-der-tiermast-nachste-runde&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;vor allem der vergangenen Monate&lt;/a&gt;
 ist es längst nicht mehr unbekannt: Damit das grausame System der 
Massentierhaltung grundsätzlich aufrechterhalten werden kann, bedarf es 
des routinemäßigen und massenhaften Einsatzes von Antibiotika – denn nur
 so können die überzüchteten und auf engsten Raum zusammengedrängten 
Tiere überhaupt am Leben gehalten werden. Unbekannt ist auch sicherlich 
nicht mehr, dass der regelmäßige Antibiotikaeinsatz nicht etwa nur als 
schlichte lebenserhaltende Maßnahme dient, um den gegenwärtig weit 
überhöhten menschlichen Fleischkonsum durchgehend zu gewährleisten: 
Antibiotika eignen sich auch bestens als gezieltes – wohlgemerkt: 
gesetzlich verbotenes – Wachstumsdoping, um die Tiere in Rekordzeit auf 
ein maximales Schlachtgewicht anwachsen zu lassen – Zeit ist eben Geld. 
Vor diesen bekannten Hintergründen überraschte es also kaum, als im 
vergangenen Monat &lt;a title=&quot;Antibiotika im Hühner-Trinkwasser&quot; href=&quot;http://www.n-tv.de/panorama/Antibiotika-im-Huehner-Trinkwasser-article6253416.html&quot;&gt;eine weitere erschreckende Skandalmeldung&lt;/a&gt;
 veröffentlicht wurde, die darauf aufmerksam machte, dass das 
Umweltschutzamt in NRW in 22 von 36 Geflügelmastbetrieben antibiotische 
Wirkstoffe im Trinkwasser der Hühner nachweisen konnte – und das auch 
noch Wochen nach dem letzten protokollierten Antibiotikaeinsatz!&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Tierleid und menschliche Gesundheitsrisiken&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Den gezielten Antibiotikamissbrauch sowie das gesamte System, das von
 diesem Missbrauch abhängig ist, vehement in Frage zu stellen, ist 
allein schon aufgrund des offensichtlichen, immensen Leids der 
betroffenen Tiere geboten. »Turbomast« und kalkulierte Erhaltung von 
Leben in lebensunwürdigen Zuständen sollten Grund genug dafür sein, dass
 nicht nur vermehrt Einzelne durch einen Konsumboykott der unter solchen
 Bedingungen entstandenen »Produkte« ihren Unmut äußern, sondern dass 
auch endlich politisch konsequent gegen die Antibiotikapraxis zur Tat 
geschritten wird. Dies sollte letztlich aber auch deshalb geschehen, 
weil so neben dem Leid der Tiere auch die Ausbildung multiresistenter 
Keime – allen vorweg des MRSA-Keims – in Kauf genommen werden. Daraus 
folgen Gesundheitsrisiken für den Menschen, die sich in Zukunft weiter 
verschärfen würden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;MRSA – ein multiresistenter Keim&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Hinter dem Kürzel &lt;a title=&quot;Auftreten und Verbreitung von MRSA in Deutschland 2010&quot; href=&quot;http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2011/Ausgaben/26_11.pdf?__blob=publicationFile&quot;&gt;MRSA&lt;/a&gt;
 verbirgt sich zweierlei: Während die letzten beiden Buchstaben für das 
Bakterium »Staphylococcus aureus« stehen, weisen die ersten beiden 
darauf hin, dass es sich um besondere, antibiotikaresistente Stämme 
dieses Bakteriums handelt. Anfänglich sprach man hier allein von 
»Methicillin-resistenten«-Keimen. Doch lässt sich dieser Begriff heute 
wohl getrost durch »multiresistent« ersetzen, da eine Resistenz von MRSA
 mittlerweile auch gegenüber allen weiteren Antibiotika der 
umfangreichen β-Lactam-Klasse, zu der auch Methicillin gehört, sowie 
auch gegenüber Antibiotika weiterer Klassen nachweisbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein hohes Infektionsrisiko für den Menschen bergen vor allem zwei 
größere MRSA-Gruppen: die »hospital acquired MRSA« (kurz: haMRSA, vor 
allem in Krankenhäusern verbreitete Erregerstämme) und die »livestock 
associated MRSA« (kurz: laMRSA, Erregerstämme aus der intensiven 
Tierhaltung, bestimmend hier der Stamm »ST398«). Erstere wird mit 
derzeit geschätzten &lt;a title=&quot;MRSA-Todesfälle&quot; href=&quot;http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/069/1706908.pdf&quot;&gt;7.000 menschlichen Todesfällen pro Jahr&lt;/a&gt;*
 generell als die gefährlichere Gruppe eingestuft. Oft wird dabei aber 
unterschätzt, dass immerhin schon 1,8 Prozent der MRSA-Keime aus der 
Tierhaltung für Infektionen im Krankenhaus mitverantwortlich sind (S. 11
 der eben verlinkten Quelle). Aber auch abgesehen von den 
MRSA-Todesfällen, ist der Keim aus der Tierhaltung keineswegs zu 
unterschätzen: Wie auch alle weiteren MRSA-Keime besiedelt er Haut und 
Schleimhäute von Menschen und Tieren, was &lt;a title=&quot;MRSA-Bundesinstitut für Risikobewertung&quot; href=&quot;http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-methicillin-resistenten-staphylococcus-aureus-mrsa.pdf&quot;&gt;beim Menschen unter anderem zu Wundinfektionen und Entzündungen der Atemwege&lt;/a&gt;
 führen kann. Außerdem lassen sich von diesem Keim ausgelöste 
Krankheiten – eben aufgrund der Antibiotikaresistenz ihrer Auslöser – 
nur schwer behandeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die unmittelbare Nähe zu den keimbesiedelten Tieren und dem 
ebenfalls keimtragenden Stallstaub sind zunächst vor allem die 
Tierhalter und ihre Familien vom MRSA-Keim aus der Tierhaltung 
betroffen, darüber hinaus aber auch die &lt;a title=&quot;Gesundheitsrisiken für Anwohner von Tierfabriken&quot; href=&quot;http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/gesundheitsrisiken-fur-anwohner-von-tiefabriken&quot;&gt;Anwohner agrarindustrieller Großställe&lt;/a&gt;.
 Da dieser Keim aber auch leicht in direktem sowie in indirektem Kontakt
 (über Gegenstände) von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, ist 
eine stark zunehmende Verbreitung auch in weitere Lebensräume nicht nur 
wahrscheinlich, sondern klar vorauszusehen. Hinzu kommt, dass der 
MRSA-Keim die Fähigkeit besitzt, seine prägenden Eigenschaften – und 
damit vor allem die Antibiotikaresistenz – an andere, möglicherweise 
gefährlichere Mikroorganismen weiterzugeben, sodass weitere verheerende 
Folgen für Menschen und Tiere durch die zunehmende Verbreitung des Keims
 ernsthaft zu befürchten sind. Insbesondere für Fleischkonsumenten ist 
übrigens nicht zuletzt bedenklich, dass sich auch auf rohem Fleisch 
aller Tierarten MRSA-Keime finden lassen, in höherer Konzentration sogar
 im Auftauwasser von z.B. Hähnchenfleisch.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Abkehr von Antibiotika = Systemabkehr&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;Wie von uns bereits mehrfach in der Vergangenheit 
geäußert, ist eine Vermeidung weiterer Antibiotikaskandale in der 
Tiermast nur durch einen konsequenten Abschied von gängigen Mastmethoden
 und –bedingungen vollends möglich. Dass eine deutliche Minimierung des 
Antibiotikaeinsatzes über verstärkte Betriebsüberwachungen und eine 
Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG) – dessen &lt;a title=&quot;§ 56a - Arzneimittelgesetz&quot; href=&quot;http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/__56a.html&quot;&gt;§ 56a&lt;/a&gt;
 im Übrigen bereits jetzt schon den prophylaktischen Einsatz von 
Antibiotika sowie ihren Einsatz als Wachstumsförderer nicht zulässt – 
erreicht werden könnte, erscheint als reines &lt;a title=&quot;BMELV-Strategie Antibiotika&quot; href=&quot;http://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2012/117-Antibiotika-Datenbank.html&quot;&gt;Wunschdenken von Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner&lt;/a&gt;.
 Es liegt schlichtweg in der Natur der Sache, dass Resistenzen gegenüber
 Antibiotika häufig gerade dort ausgebildet werden, wo Antibiotika 
verstärkt zum Einsatz kommen. Umgekehrt wiederum wird der massive 
Einsatz von Antibiotika solange vonnöten sein, wie die hohen 
Besatzdichten und die schlechten Haltungsbedingungen in den 
Agrarfabriken es bedingen, dass nicht nur vereinzelte kranke Tiere – wie
 in der Annahme Aigners – gelegentlich behandelt werden müssen. Eine 
konsequente Abkehr von Antibiotika, die zugleich effektiv der weiteren 
Ausbildung und Verbreitung multiresistenter Keime entgegenwirken würde, 
ist nur durch eine ebenso konsequente Abkehr vom System der intensiven 
Tiermast erreichbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;* Was die genaue Zahl der Todesfälle betrifft, so werden über die 
Behörden, über die Medien und in einschlägiger Fachliteratur immer 
wieder stark differierende Zahlen genannt, was in erster Linie auf einen
 Mix aus fehlenden oder unterschiedlich interpretierten Studien und 
einer generell hochkomplexen Datenlage zurückgeführt werden kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: http://albert-schweitzer-stiftung.de&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/mrsa_risiko_durch_antibiotikamissbrauch/2014-02-11-49</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/mrsa_risiko_durch_antibiotikamissbrauch/2014-02-11-49</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:41:48 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>BIZ: Mächtigste Bank der Welt warnt vor Crash des Finanz-Systems</title>
			<description>&lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;
 BIZ: Mächtigste Bank der Welt warnt vor Crash des Finanz-Systems &lt;/h1&gt;
 
 
 
 
 
 &lt;p class=&quot;entry-excerpt&quot;&gt;
 In den Schwellenländern hat sich seit 2008 eine gigantische 
Kredit-Blase aufgebaut, die nun zu platzen droht. Aufgrund der 
Geldpolitik der Fed seien diese Länder extrem verwundbar geworden, so 
die Bank für Internationale Zahlungsausgleich (BIZ). Die Krise könne zu 
einem Crash im globalen Finanz-System führen. &lt;/p&gt;
 
 &lt;div class=&quot;entry-social&quot;&gt;
 
 
 &lt;div class=&quot;fb-like-count&quot;&gt;&lt;span style=&quot;vertical-align: bottom; width: 116px; height: 20px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
 
 
 
 
 
 
 
 &lt;div class=&quot;twitter-button&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;
 
 &lt;div class=&quot;twitter-button&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div id=&quot;attachment_64895&quot; class=&quot;wp-caption alignnone&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/02/43249133.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;size-full wp-image-64895&quot; alt=&quot;Die neue Fed-Chefin Janet Yellen hat angekündigt, die Aufkäufe von US-Staatsanleihen ...</description>
			<content:encoded>&lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;
 BIZ: Mächtigste Bank der Welt warnt vor Crash des Finanz-Systems &lt;/h1&gt;
 
 
 
 
 
 &lt;p class=&quot;entry-excerpt&quot;&gt;
 In den Schwellenländern hat sich seit 2008 eine gigantische 
Kredit-Blase aufgebaut, die nun zu platzen droht. Aufgrund der 
Geldpolitik der Fed seien diese Länder extrem verwundbar geworden, so 
die Bank für Internationale Zahlungsausgleich (BIZ). Die Krise könne zu 
einem Crash im globalen Finanz-System führen. &lt;/p&gt;
 
 &lt;div class=&quot;entry-social&quot;&gt;
 
 
 &lt;div class=&quot;fb-like-count&quot;&gt;&lt;span style=&quot;vertical-align: bottom; width: 116px; height: 20px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
 
 
 
 
 
 
 
 &lt;div class=&quot;twitter-button&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;
 
 &lt;div class=&quot;twitter-button&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div id=&quot;attachment_64895&quot; class=&quot;wp-caption alignnone&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/02/43249133.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;size-full wp-image-64895&quot; alt=&quot;Die neue Fed-Chefin Janet Yellen hat angekündigt, die Aufkäufe von US-Staatsanleihen weiter zu drosseln. (Foto: dpa)&quot; src=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/02/43249133.jpg&quot; height=&quot;400&quot; width=&quot;600&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;Die neue Fed-Chefin Janet Yellen hat angekündigt, die Aufkäufe von US-Staatsanleihen weiter zu drosseln. (Foto: dpa)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;In der Vergangenheit gab es eine &lt;strong&gt;„massive Expansion&quot;&lt;/strong&gt;
 von Schuldenaufnahmen von Banken und Unternehmen auf den globalen 
Staatsanleihen-Märkten in den entwickelten Ländern. Dies habe sie einem 
„mächtigen Feedback&quot;-Risiko (Rückkopplungs-Risiko) ausgesetzt, da die 
Anleihekosten im Westen ansteigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Dies hat auch Auswirkungen auf die Schwellenländer. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Wie aus einem &lt;strong&gt;Arbeitspapier der BIZ&lt;/strong&gt;
 hervorgeht, „führt die tiefere Integration der Schwellenländer in die 
globalen Märkte dazu, dass der Markt für deren Staatsanleihen weitaus &lt;strong&gt;verwundbarer&lt;/strong&gt; im Hinblick auf die Bondmarkt-Entwicklungen in den Industrieländern geworden ist&quot;, berichtet der britische &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/10618015/Emerging-markets-more-vulnerable-than-ever-to-Fed-tightening-warns-BIS.html&quot;&gt;Tel&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/10618015/Emerging-markets-more-vulnerable-than-ever-to-Fed-tightening-warns-BIS.html&quot;&gt;egraph. &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Bereits im Oktober 2013 bezeichnete die BIZ die Lage an den Kreditmärkten als &lt;strong&gt;äußerst kritisch&lt;/strong&gt;.
 Damals meldete die BIZ, dass die außergewöhnlichen Maßnahmen – also das
 Gelddrucken – der Notenbanken die Illusion geweckt habe, dass damit die
 fundamentalen Probleme zu lösen seien. In ihrem Jahresbericht 
bezeichnete die BIZ die &lt;strong&gt;Schuldensituation&lt;/strong&gt; in den Industrieländern als &lt;strong&gt;„desolat”&lt;/strong&gt; und forderte einen raschen Schuldenabbau ein. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Diese Forderung verhallte ungehört. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Die Krisenstaaten in der Eurozone 
können aufgrund der schlechten Wirtschaftslage und der hohen 
Arbeitslosigkeit ihre Schulden nicht abbauen. Im Gegenteil: &lt;strong&gt;die&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Verschuldung nimmt immer weiter zu&lt;/strong&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Auch in den USA steht der Schuldenabbau nicht zur Disposition. Der Schuldenstand erreicht dort &lt;strong&gt;17,3 Billionen US-Dollar&lt;/strong&gt;
 und liegt damit auf über 100 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, doch 
fallen nicht alle Bundesschulden darunter. Im Gegenteil: Ende Februar 
diesen Jahres stehen in den USA erneute Auseinandersetzungen über die 
Anhebung der &lt;strong&gt;Schuldengrenze&lt;/strong&gt; an. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Der Lenkungsausschuss des &lt;strong&gt;IWF&lt;/strong&gt;
 erhob vor einiger Zeit die Mahnung, ein Ausstieg aus der extrem 
lockeren Geldpolitik der Notenbanken dürfe nicht zu einer 
Destabilisierung der Schwellenländer führen. Dagegen müssten umgehend 
„Schutzmaßnahmen&quot; eingeführt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Die &lt;strong&gt;Federal Reserve (Fed)&lt;/strong&gt;
 kaufte zunächst monatlich Staatsanleihen und Hypothekenpapiere im Wert 
von 85 Milliarden US-Dollar. Sie reduzierte ihre Aufkäufe daraufhin 75 
Milliarden US-Dollar. Für Februar 2014 kündigte die Fed eine weitere &lt;strong&gt;Reduzierung auf&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;65 Milliarden US-Dollar&lt;/strong&gt;
 an. Dies hat dazu beigetragen, dass Kapitalanleger aus den 
Schwellenländern flüchteten, um ihr Geld wieder in den USA anzulegen. 
Sie hoffen dort auf die Erhöhung der Leitzinssätze oder der Zinssätze 
für US-amerikanische Staatsanleihen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Eine niedrige Staatsverschuldung, ein 
starkes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts sowie eine wachsende 
Mittelschicht waren der Grund, weshalb so viel Kapital in den 
vergangenen fünf Jahren in Schwellenländer wie die&lt;strong&gt; Türkei, Brasilien, Indonesien&lt;/strong&gt; geflossen ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Jetzt, da die Kapitalquellen abgeschnitten sind, zeigt sich, dass das Resultat eine &lt;strong&gt;Schädigung der Volkswirtschaften&lt;/strong&gt; sowie einen &lt;strong&gt;Ausverkauf ihrer Vermögenswerte&lt;/strong&gt; nach sich ziehen wird (mehr &lt;a href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/04/krise-der-schwellen-laender-erreicht-den-westen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;„Der globale, langfristige Zinssatz 
bedeutet für die Geldpolitik der Schwellenländer jetzt viel mehr als 
noch vor einem Jahrzehnt&quot;, erklärt die BIZ in ihrem Arbeitspapier. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Dies steht im Widerspruch zu den weit 
verbreiteten Behauptungen, die Schwellenländer seien von der Straffung 
der Geldpolitik durch die US-Notenbank-Politik nicht betroffen, da sie 
in der Vergangenheit angeblich mit ihren eigenen Währungen Schulden 
gemacht und riesige Devisenreserven angehäuft hätten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Der Bericht der BIZ besagt, dass die &lt;strong&gt;Schulden-Emissionen in den Schwellenländern&lt;/strong&gt;
 so überhand genommen haben, dass ein „sudden stop&quot; – also ein 
plötzliches Anhalten – die Zentralbanken zu erdrücken droht und sich als
 &lt;strong&gt;Gefahr für das globale Finanzsystem&lt;/strong&gt; entwickeln kann. 
Die wechselseitigen Auswirkungen von fallenden Wechselkursen und 
steigenden Zinsen für Staatsanleihen können in einem Teufelskreis enden (&lt;a title=&quot;Weltweite Kredit-Blase: Der größte Bumerang aller Zeiten&quot; href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/06/weltweite-kredit-blase-der-groesste-bumerang-aller-zeiten/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Der beispiellose und unbeschränkte 
Zugang zu den globalen Kapitalmärkten ermöglichte den Unternehmen in den
 Schwellenländern, sich mit riesigen Summen bei einem Zinssatz von einem
 Prozent zu verschulden. Seit 2008 wurde diese &lt;strong&gt;Schuldenaufnahme verdoppelt&lt;/strong&gt;. Sie betragen in den jeweiligen Währungen der Schwellenländer aktuell 9,1 Billionen US-Dollar. Dies sei &lt;strong&gt;faustischer Pakt&lt;/strong&gt;, der die Schwellenländer weitaus mehr verschuldet hat als je zuvor in der Geschichte, so die BIZ. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Doch dies hat auch eine Kehrseite: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Die Forderungen allein aller deutscher 
Banken an die Schwellenländer belaufen sich nach Statistiken der 
Deutschen Bundesbank wie folgt: Brasilien 3,4 Milliarden Euro, Russland &lt;strong&gt;16,5 Milliarden Euro&lt;/strong&gt;, Indien 5,8 Milliarden Euro und &lt;strong&gt;China 13,4 Milliarden Euro&lt;/strong&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Noch deutlicher sehen die Forderungen 
der europäischen Banken gegenüber allen Schwellenländern aus. Laut 
Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr aus dem August 
2013 betragen die gesamten Forderungen aller europäischen Banken – 
einschließlich vergebener Kredite und Staatsanleihen – an die 
Schwellenländer &lt;strong&gt;3,40 Billionen US Dollar&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Wenn die sich die Krise in den Schwellenländern verschärft, hat das also &lt;strong&gt;direkte Konsequenzen&lt;/strong&gt; auf europäische und deutsche Banken.&amp;nbsp; &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Quelle:&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;entry-writer&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/autor/deutsche-wirtschafts-nachrichten/&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Deutsche Wirtschafts Nachrichten&lt;/a&gt; &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/biz_machtigste_bank_der_welt_warnt_vor_crash_des_finanz_systems/2014-02-11-48</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/biz_machtigste_bank_der_welt_warnt_vor_crash_des_finanz_systems/2014-02-11-48</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:37:16 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>BIZ: Mächtigste Bank der Welt warnt vor Crash des Finanz-Systems</title>
			<description>&lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;
 BIZ: Mächtigste Bank der Welt warnt vor Crash des Finanz-Systems &lt;/h1&gt;
 
 
 
 
 
 &lt;p class=&quot;entry-excerpt&quot;&gt;
 In den Schwellenländern hat sich seit 2008 eine gigantische 
Kredit-Blase aufgebaut, die nun zu platzen droht. Aufgrund der 
Geldpolitik der Fed seien diese Länder extrem verwundbar geworden, so 
die Bank für Internationale Zahlungsausgleich (BIZ). Die Krise könne zu 
einem Crash im globalen Finanz-System führen. &lt;/p&gt;
 
 &lt;div class=&quot;entry-social&quot;&gt;
 
 
 &lt;div class=&quot;fb-like-count&quot;&gt;&lt;span style=&quot;vertical-align: bottom; width: 116px; height: 20px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
 
 
 
 
 
 
 
 &lt;div class=&quot;twitter-button&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;
 
 &lt;div class=&quot;twitter-button&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div id=&quot;attachment_64895&quot; class=&quot;wp-caption alignnone&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/02/43249133.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;size-full wp-image-64895&quot; alt=&quot;Die neue Fed-Chefin Janet Yellen hat angekündigt, die Aufkäufe von US-Staatsanleihen ...</description>
			<content:encoded>&lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;
 BIZ: Mächtigste Bank der Welt warnt vor Crash des Finanz-Systems &lt;/h1&gt;
 
 
 
 
 
 &lt;p class=&quot;entry-excerpt&quot;&gt;
 In den Schwellenländern hat sich seit 2008 eine gigantische 
Kredit-Blase aufgebaut, die nun zu platzen droht. Aufgrund der 
Geldpolitik der Fed seien diese Länder extrem verwundbar geworden, so 
die Bank für Internationale Zahlungsausgleich (BIZ). Die Krise könne zu 
einem Crash im globalen Finanz-System führen. &lt;/p&gt;
 
 &lt;div class=&quot;entry-social&quot;&gt;
 
 
 &lt;div class=&quot;fb-like-count&quot;&gt;&lt;span style=&quot;vertical-align: bottom; width: 116px; height: 20px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
 
 
 
 
 
 
 
 &lt;div class=&quot;twitter-button&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;
 
 &lt;div class=&quot;twitter-button&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div id=&quot;attachment_64895&quot; class=&quot;wp-caption alignnone&quot; style=&quot;width: 600px&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/02/43249133.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;size-full wp-image-64895&quot; alt=&quot;Die neue Fed-Chefin Janet Yellen hat angekündigt, die Aufkäufe von US-Staatsanleihen weiter zu drosseln. (Foto: dpa)&quot; src=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/02/43249133.jpg&quot; height=&quot;400&quot; width=&quot;600&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;Die neue Fed-Chefin Janet Yellen hat angekündigt, die Aufkäufe von US-Staatsanleihen weiter zu drosseln. (Foto: dpa)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;In der Vergangenheit gab es eine &lt;strong&gt;„massive Expansion&quot;&lt;/strong&gt;
 von Schuldenaufnahmen von Banken und Unternehmen auf den globalen 
Staatsanleihen-Märkten in den entwickelten Ländern. Dies habe sie einem 
„mächtigen Feedback&quot;-Risiko (Rückkopplungs-Risiko) ausgesetzt, da die 
Anleihekosten im Westen ansteigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Dies hat auch Auswirkungen auf die Schwellenländer. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Wie aus einem &lt;strong&gt;Arbeitspapier der BIZ&lt;/strong&gt;
 hervorgeht, „führt die tiefere Integration der Schwellenländer in die 
globalen Märkte dazu, dass der Markt für deren Staatsanleihen weitaus &lt;strong&gt;verwundbarer&lt;/strong&gt; im Hinblick auf die Bondmarkt-Entwicklungen in den Industrieländern geworden ist&quot;, berichtet der britische &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/10618015/Emerging-markets-more-vulnerable-than-ever-to-Fed-tightening-warns-BIS.html&quot;&gt;Tel&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/finance/financialcrisis/10618015/Emerging-markets-more-vulnerable-than-ever-to-Fed-tightening-warns-BIS.html&quot;&gt;egraph. &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Bereits im Oktober 2013 bezeichnete die BIZ die Lage an den Kreditmärkten als &lt;strong&gt;äußerst kritisch&lt;/strong&gt;.
 Damals meldete die BIZ, dass die außergewöhnlichen Maßnahmen – also das
 Gelddrucken – der Notenbanken die Illusion geweckt habe, dass damit die
 fundamentalen Probleme zu lösen seien. In ihrem Jahresbericht 
bezeichnete die BIZ die &lt;strong&gt;Schuldensituation&lt;/strong&gt; in den Industrieländern als &lt;strong&gt;„desolat”&lt;/strong&gt; und forderte einen raschen Schuldenabbau ein. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Diese Forderung verhallte ungehört. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Die Krisenstaaten in der Eurozone 
können aufgrund der schlechten Wirtschaftslage und der hohen 
Arbeitslosigkeit ihre Schulden nicht abbauen. Im Gegenteil: &lt;strong&gt;die&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;Verschuldung nimmt immer weiter zu&lt;/strong&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Auch in den USA steht der Schuldenabbau nicht zur Disposition. Der Schuldenstand erreicht dort &lt;strong&gt;17,3 Billionen US-Dollar&lt;/strong&gt;
 und liegt damit auf über 100 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, doch 
fallen nicht alle Bundesschulden darunter. Im Gegenteil: Ende Februar 
diesen Jahres stehen in den USA erneute Auseinandersetzungen über die 
Anhebung der &lt;strong&gt;Schuldengrenze&lt;/strong&gt; an. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Der Lenkungsausschuss des &lt;strong&gt;IWF&lt;/strong&gt;
 erhob vor einiger Zeit die Mahnung, ein Ausstieg aus der extrem 
lockeren Geldpolitik der Notenbanken dürfe nicht zu einer 
Destabilisierung der Schwellenländer führen. Dagegen müssten umgehend 
„Schutzmaßnahmen&quot; eingeführt werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Die &lt;strong&gt;Federal Reserve (Fed)&lt;/strong&gt;
 kaufte zunächst monatlich Staatsanleihen und Hypothekenpapiere im Wert 
von 85 Milliarden US-Dollar. Sie reduzierte ihre Aufkäufe daraufhin 75 
Milliarden US-Dollar. Für Februar 2014 kündigte die Fed eine weitere &lt;strong&gt;Reduzierung auf&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;65 Milliarden US-Dollar&lt;/strong&gt;
 an. Dies hat dazu beigetragen, dass Kapitalanleger aus den 
Schwellenländern flüchteten, um ihr Geld wieder in den USA anzulegen. 
Sie hoffen dort auf die Erhöhung der Leitzinssätze oder der Zinssätze 
für US-amerikanische Staatsanleihen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Eine niedrige Staatsverschuldung, ein 
starkes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts sowie eine wachsende 
Mittelschicht waren der Grund, weshalb so viel Kapital in den 
vergangenen fünf Jahren in Schwellenländer wie die&lt;strong&gt; Türkei, Brasilien, Indonesien&lt;/strong&gt; geflossen ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Jetzt, da die Kapitalquellen abgeschnitten sind, zeigt sich, dass das Resultat eine &lt;strong&gt;Schädigung der Volkswirtschaften&lt;/strong&gt; sowie einen &lt;strong&gt;Ausverkauf ihrer Vermögenswerte&lt;/strong&gt; nach sich ziehen wird (mehr &lt;a href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/04/krise-der-schwellen-laender-erreicht-den-westen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;„Der globale, langfristige Zinssatz 
bedeutet für die Geldpolitik der Schwellenländer jetzt viel mehr als 
noch vor einem Jahrzehnt&quot;, erklärt die BIZ in ihrem Arbeitspapier. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Dies steht im Widerspruch zu den weit 
verbreiteten Behauptungen, die Schwellenländer seien von der Straffung 
der Geldpolitik durch die US-Notenbank-Politik nicht betroffen, da sie 
in der Vergangenheit angeblich mit ihren eigenen Währungen Schulden 
gemacht und riesige Devisenreserven angehäuft hätten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Der Bericht der BIZ besagt, dass die &lt;strong&gt;Schulden-Emissionen in den Schwellenländern&lt;/strong&gt;
 so überhand genommen haben, dass ein „sudden stop&quot; – also ein 
plötzliches Anhalten – die Zentralbanken zu erdrücken droht und sich als
 &lt;strong&gt;Gefahr für das globale Finanzsystem&lt;/strong&gt; entwickeln kann. 
Die wechselseitigen Auswirkungen von fallenden Wechselkursen und 
steigenden Zinsen für Staatsanleihen können in einem Teufelskreis enden (&lt;a title=&quot;Weltweite Kredit-Blase: Der größte Bumerang aller Zeiten&quot; href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/06/weltweite-kredit-blase-der-groesste-bumerang-aller-zeiten/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Der beispiellose und unbeschränkte 
Zugang zu den globalen Kapitalmärkten ermöglichte den Unternehmen in den
 Schwellenländern, sich mit riesigen Summen bei einem Zinssatz von einem
 Prozent zu verschulden. Seit 2008 wurde diese &lt;strong&gt;Schuldenaufnahme verdoppelt&lt;/strong&gt;. Sie betragen in den jeweiligen Währungen der Schwellenländer aktuell 9,1 Billionen US-Dollar. Dies sei &lt;strong&gt;faustischer Pakt&lt;/strong&gt;, der die Schwellenländer weitaus mehr verschuldet hat als je zuvor in der Geschichte, so die BIZ. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Doch dies hat auch eine Kehrseite: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Die Forderungen allein aller deutscher 
Banken an die Schwellenländer belaufen sich nach Statistiken der 
Deutschen Bundesbank wie folgt: Brasilien 3,4 Milliarden Euro, Russland &lt;strong&gt;16,5 Milliarden Euro&lt;/strong&gt;, Indien 5,8 Milliarden Euro und &lt;strong&gt;China 13,4 Milliarden Euro&lt;/strong&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Noch deutlicher sehen die Forderungen 
der europäischen Banken gegenüber allen Schwellenländern aus. Laut 
Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr aus dem August 
2013 betragen die gesamten Forderungen aller europäischen Banken – 
einschließlich vergebener Kredite und Staatsanleihen – an die 
Schwellenländer &lt;strong&gt;3,40 Billionen US Dollar&lt;/strong&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Wenn die sich die Krise in den Schwellenländern verschärft, hat das also &lt;strong&gt;direkte Konsequenzen&lt;/strong&gt; auf europäische und deutsche Banken.&amp;nbsp; &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #333333;&quot;&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;span class=&quot;entry-writer&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/autor/deutsche-wirtschafts-nachrichten/&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Deutsche Wirtschafts Nachrichten&lt;/a&gt; &lt;br&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/biz_machtigste_bank_der_welt_warnt_vor_crash_des_finanz_systems/2014-02-11-47</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/biz_machtigste_bank_der_welt_warnt_vor_crash_des_finanz_systems/2014-02-11-47</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:37:02 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Auflösung der Elternrechte durch den Staat</title>
			<description>&lt;br&gt;&lt;b&gt;Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschied am 11. September 2013&lt;/b&gt;: &lt;br&gt;&lt;br&gt;„Mit ihr (der
 Schulpflicht) haben die Eltern hinzunehmen, dass der Staat als 
Bildungs- und Erziehungsträger im Umfang des schulischen Wirkungsfeldes 
an ihre Stelle tritt, womit ihre Möglichkeit, unmittelbar in eigener 
Person pädagogisch auf ihr Kind einzuwirken, auf den außerschulischen 
Bereich beschränkt wird.&quot; Mit diesem Entscheid wird auch das Grundrecht 
in Art. 6 Abs. 2 beschränkt, welches besagt, dass die Pflege und 
Erziehung der Kinder natürliches Recht der Eltern ist. Doch rundum 
greift das BVerwG in das elterliche Erziehungsrecht ein, das da lautet: 
„[...] es ist Sache der Eltern, ihren Kindern diejenige Überzeugung in 
Glaubens- und Weltanschauungsfragen zu vermitteln, die sie für richtig 
halten. Dem entspricht das Recht, sie von Glaubensüberzeugungen fern zu 
halten, die den Eltern als falsch und schädlich erscheinen.&quot; In einer 
Zeit der immer früheren Einschulungen (in Berlin ...</description>
			<content:encoded>&lt;br&gt;&lt;b&gt;Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschied am 11. September 2013&lt;/b&gt;: &lt;br&gt;&lt;br&gt;„Mit ihr (der
 Schulpflicht) haben die Eltern hinzunehmen, dass der Staat als 
Bildungs- und Erziehungsträger im Umfang des schulischen Wirkungsfeldes 
an ihre Stelle tritt, womit ihre Möglichkeit, unmittelbar in eigener 
Person pädagogisch auf ihr Kind einzuwirken, auf den außerschulischen 
Bereich beschränkt wird.&quot; Mit diesem Entscheid wird auch das Grundrecht 
in Art. 6 Abs. 2 beschränkt, welches besagt, dass die Pflege und 
Erziehung der Kinder natürliches Recht der Eltern ist. Doch rundum 
greift das BVerwG in das elterliche Erziehungsrecht ein, das da lautet: 
„[...] es ist Sache der Eltern, ihren Kindern diejenige Überzeugung in 
Glaubens- und Weltanschauungsfragen zu vermitteln, die sie für richtig 
halten. Dem entspricht das Recht, sie von Glaubensüberzeugungen fern zu 
halten, die den Eltern als falsch und schädlich erscheinen.&quot; In einer 
Zeit der immer früheren Einschulungen (in Berlin besteht z.B. die 
Schulpflicht ab fünf Jahren) und der steigenden Tendenz zu 
Ganztagsschulen stellt sich die dringende Frage: Wann bleibt den Eltern 
dann noch Zeit, ihren Kindern die&lt;br&gt;eigenen Werte weiterzugeben?&lt;br&gt;&lt;br&gt;„Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in Form des Rechts begeht.&quot;&lt;br&gt;Platon&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;iframe src=&quot;https://collectivum-x.ucoz.com//www.youtube.com/embed/JISzv51eOUw&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;480&quot; width=&quot;853&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Quellen/Links:&lt;br&gt;- &lt;a href=&quot;http://www.kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/11/schulunterricht-zu-hause-ev-das.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/11/schulunterricht-zu-hause-ev-das.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot; dir=&quot;ltr&quot; class=&quot;yt-uix-redirect-link&quot;&gt;http://www.kultur-und-medien-online.b...&lt;/a&gt;&lt;br&gt;- &lt;a href=&quot;http://www.katholisches.info/2013/11/11/bundesverwaltungsgericht-loest-elterliche-grund-und-menschenrechte-auf-der-staat-tritt-an-die-stelle-der-eltern/&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.katholisches.info/2013/11/11/bundesverwaltungsgericht-loest-elterliche-grund-und-menschenrechte-auf-der-staat-tritt-an-die-stelle-der-eltern/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; dir=&quot;ltr&quot; class=&quot;yt-uix-redirect-link&quot;&gt;http://www.katholisches.info/2013/11/...&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/auflosung_der_elternrechte_durch_den_staat/2014-02-11-46</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/auflosung_der_elternrechte_durch_den_staat/2014-02-11-46</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:34:24 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Deutschland als Sündenbock Europas</title>
			<description>&lt;header class=&quot;post-header&quot;&gt; 
 &lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;Deutschland als Sündenbock Europas&lt;/h1&gt;
 
 &lt;/header&gt;
 
 
&lt;div class=&quot;post-thumbnail&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.geolitico.de/wp-content/uploads/2014/02/Bildschirmfoto-2014-02-10-um-07.40.33.jpg&quot; rel=&quot;prettyPhoto&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geolitico.de/wp-content/uploads/2014/02/Bildschirmfoto-2014-02-10-um-07.40.33-600x264.jpg&quot; alt=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande während einer Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&quot; title=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande während einer Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;span class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;&lt;br&gt;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der 
französische Staatspräsident Francois Hollande &lt;br&gt;während einer 
Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
 &lt;section class=&quot;share-buttons-container clearfix&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;share-button&quot;&gt;&lt;div class=&quot;fb-like fb_iframe_widget...</description>
			<content:encoded>&lt;header class=&quot;post-header&quot;&gt; 
 &lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;Deutschland als Sündenbock Europas&lt;/h1&gt;
 
 &lt;/header&gt;
 
 
&lt;div class=&quot;post-thumbnail&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.geolitico.de/wp-content/uploads/2014/02/Bildschirmfoto-2014-02-10-um-07.40.33.jpg&quot; rel=&quot;prettyPhoto&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geolitico.de/wp-content/uploads/2014/02/Bildschirmfoto-2014-02-10-um-07.40.33-600x264.jpg&quot; alt=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande während einer Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&quot; title=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande während einer Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;span class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;&lt;br&gt;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der 
französische Staatspräsident Francois Hollande &lt;br&gt;während einer 
Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
 &lt;section class=&quot;share-buttons-container clearfix&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;share-button&quot;&gt;&lt;div class=&quot;fb-like fb_iframe_widget&quot; data-send=&quot;false&quot; data-layout=&quot;button_count&quot; data-width=&quot;450&quot; data-show-faces=&quot;true&quot; data-font=&quot;verdana&quot;&gt;&lt;span style=&quot;vertical-align: bottom; width: 129px; height: 20px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
 
 
 &lt;/section&gt;
 &lt;em&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Europa-Wahlkampf hat gerade erst 
angefangen, und schon sind die Deutschen Zielscheibe der Kritik. 
Deutschland soll sich auf Kosten des Südens bereichert haben.&lt;/em&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;dropcap&quot;&gt;K&lt;/span&gt;ürzlich hatte &lt;a href=&quot;http://www.geolitico.de/2014/01/31/gierige-blicke-auf-europas-sparer/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die Bundesbank gefordert&lt;/a&gt;,
 erst einmal die Vermögenden in den Krisenstaaten selbst durch eine 
Sondersteuer an der Rettung ihrer Staaten zu beteiligen. Sie tat dies 
vor allem auch im Hinblick darauf, dass es in den Krisenländern der 
Südperipherie eigentlich sehr viele große Vermögen gibt. Obwohl das so 
ist, zahlen aber vor allem die Nordstaaten der Eurozone, darunter Länder
 wie Lettland oder Estland erneute Schuldenschnitten oder 
Rettungspakete.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;content-ad&quot;&gt;


&lt;div style=&quot;right: -765px; visibility: visible;&quot; id=&quot;paoffer-hover_0kRa2RNR3aG3NRNa_958x90_container&quot; class=&quot;paoffer-hover_0kRa2RNR3aG3NRNa_958x90&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;paoffer_0kRa2RNR3aG3NRNa&quot;&gt;
 &lt;span class=&quot;paoffer-buckboard_0kRa2RNR3aG3NRNa&quot;&gt;
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 &lt;/span&gt;
 &lt;span class=&quot;banner&quot; style=&quot;width:728px;height:90px;&quot;&gt;
 
 













 
 &lt;/span&gt;
 &lt;/div&gt;
 &lt;div class=&quot;paoffer-tbar&quot;&gt;
 
 &lt;div class=&quot;pa-logo_0kRa2RNR3aG3NRNa&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;
 &lt;/div&gt;
 &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nun hat der immer noch für Deutschland im Europäischen Parlament 
sitzende griechischstämmige FDP-Abgeordnete Jorgos Chatzimarkakis – fast
 könnte man sagen: als Antwort auf die Vorstellungen der Bundesbank – 
ganz neue Ideen unterbreitet, wie man den Griechen helfen müsse.&amp;nbsp; Kern 
seiner Aussagen in der Bild-Zeitung (1) ist, dass Deutschland sich in 
der seit 2010 andauernden Euro-Schuldenkrise bereichert habe. 
Chatzimarkakis, dessen Doktortitel ebenso wenig Bestand hatte wie der 
von zu Guttenberg oder Schavan, spricht davon, dass es an der Zeit sei, 
die Wahrheit über die Gewinner der Schuldenkrise zu sagen, Deutschland 
habe an der Krise der Schuldenländer verdient:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Denn: Anleger seien wegen der Schuldenkrise in die 
sicheren Anleihen der EU-Nordländer geflohen. Dadurch seien die Zinsen 
gerade für Deutschland drastisch gesunken. ‚Durch Billig-Zinsen und 
deshalb mögliche rasche Tilgungen haben Bund, Länder und Gemeinden rd. 
114 Milliarden Euro gespart‘, hat Chatzimarkakis ausgerechnet.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutschland soll 114 Milliarden Euro zahlen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Chatzimarkakis fordert nun, dass diese Zinsgewinne umgehend den 
Schuldenländern zur Verfügung gestellt werden. Seine Vorstellung ist, 
dass Deutschland diese von ihm errechneten 114 Milliarden zum Beispiel 
in einen Fonds einzahlen könne, um nachhaltiges Wachstum in den 
Schuldenländern zu erzeugen. Er äußert sich allerdings nicht dazu, 
welchen Verteilungsschlüssel er für diese Summe anlegen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer von den Krisenländern soll denn wie viel bekommen? Und wie 
erzielt man Wachstum in einer Ökonomie wie der Griechenlands, in der es 
Unternehmer durch Korruption der Verwaltung und überdurchschnittlich 
große Streikbereitschaft traditionell sehr schwer haben? Aber das sind 
alles schon Fragen, die viel zu sehr ins Detail gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fragen über Fragen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragen könnte man auch, warum der Tatbestand der Bereicherung erfüllt
 sein soll, wenn Deutschland weniger Zinsen zahlen muss als z.B. 
Griechenland, das war vor Einführung des Euro der absolute Normalfall. 
Wie er ja selbst formuliert, sind im Verlauf der griechischen 
Schuldenkrise, die durch – ja genau – eine zu hohe Verschuldung der 
Griechen entstanden ist, die Anleger in die sicheren Anleihen der 
EU-Nordländer geflohen. Es ist nicht so, dass Deutschland sie mit 
vorgehaltener Waffe gezwungen hat. Fragen über Fragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist aber vermutlich sinnlos, einen wirklich tieferen Sinn in den 
Äußerungen von Chatzimarkakis zu vermuten.&amp;nbsp; Man muss einfach zur 
Kenntnis nehmen, dass sich Jorgos Chatzimarkakis im Wahlkampf befindet, 
und zwar im griechischen Europa-Wahlkampf. Er tritt bei der Europa-Wahl 
im Mai mit einer eigenen Partei in Griechenland an und geht nun dort auf
 Stimmenfang. Dass er bis Mai eigentlich noch ein deutscher Abgeordneter
 ist, ist unwichtig geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutsche Rentner nach Griechenland!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der FDP ist er inzwischen isoliert und hat wohl keinen 
aussichtsreichen Listenplatz für die Europa-Wahl bekommen. Man kann sich
 auch vorstellen, dass in der FDP angesichts des Rauswurfs aus dem 
deutschen Bundestag ein ziemliches Gedrängel bei der Aufstellung der 
Kandidatenliste für das europäische Parlament gegeben hat, schließlich 
gibt es hier nicht die ärgerliche 5-Prozent-Hürde. Chatzimarkakis ist 
jedenfalls nicht mehr dabei. Schon seit längerem versucht er sich 
deshalb in Griechenland zu positionieren. Ob aber die Griechen mit ihm 
glücklich werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon im April 2013 hat er in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung 
zum Besten gegeben, was für ihn alles vorstellbar wäre, um die 
griechische Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Zudem sei Griechenland ein perfektes Rentnerland. Sonne 
satt und viele leerstehende Dörfer. Die sollen gefüllt werden mit 
Senioren aus aller Welt.&amp;nbsp; Chatzimarkakis’ Idee: Griechenland erhält von 
den die Rentner entlassenden Ländern einen Abschlag, um die Dörfer 
altengerecht umzubauen und sein Gesundheitssystem anzukurbeln, umgekehrt
 werden anderswo die Rentenkassen entlastet.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein gefundenes Fressen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch hier ist auffallend, wie unausgegoren seine Ideen sind, die er 
öffentlich vorträgt: Welche Entlastung von Rentenkassen sollte es geben?
 Natürlich würden die Renten aus Deutschland weiter an die deutschen 
Rentner in Griechenland zu überweisen sein, da Griechenland sehr 
wahrscheinlich auch in Zukunft kein Geld für deutsche Rentner übrig 
haben wird.&amp;nbsp; Für die Bild-Zeitung ist der Vorstoß von Chatzimarkakis 
nach einer Abschöpfung deutscher Zinsgewinne jedenfalls ein gefundenes 
Fressen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Wir Deutschen zahlen, zahlen und zahlen – dabei haben 
griechische Haushalte mehr Geld zur Verfügung als deutsche! (…) Im 
Mittel verfügt ein griechischer Haushalt über 101900 Euro Vermögen, hat 
die Eurobank EZB bereits 2013 ermittelt. Ein deutscher Haushalt kommt 
dagegen gerade mal auf 52000 Euro.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es wird einfach weitergemacht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach ja, man spürt förmlich, wie Europa jeden Tag zusammen wächst.&amp;nbsp; 
Auch ein anderer Altmeister des Politklamauks hat sich dieser Tage 
wieder einmal gemeldet: Silvio Berlusconi (2). Er will jetzt für das 
Europa-Parlament kandidieren. Man kennt es vielleicht. In manchen 
Actionthrillern stürzen über dem sich durch die Landschaft prügelnden 
Protagonisten ganze Häuser zusammen. Nachdem der Staub sich gelegt hat, 
sieht der Zuschauer, wie ein Arm sich aus dem Dreckhaufen herausbohrt; 
und dann kriecht der Held daraus hervor und macht da weiter, wo er 
vorher aufgehört hat (also mit der Schlägerei mit den bösen Jungs).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ähnlich ist es auch mit Silvio Berlusconi. Rechtskräftige 
Verurteilung wegen Steuerbetrugs, Zusammenbruch der politischen Macht, 
und eigentlich darf man nicht mehr an Wahlen teilnehmen? Egal, es wird 
einfach weitergemacht. Jetzt liest man in Zeitungsberichten, dass 
Berlusconis Forza Italia den Kampf gegen die „calvinistische Mentalität&quot;
 des Nordens aufnehmen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Politisches Getöse&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Parteichef der Partei Brunetta hat die unumstößliche Vorstellung,
 dass sich Deutschland auf Kosten des Südens bereichert habe. Also 
wieder der Vorwurf der Bereicherung, diesmal durch die 
Export-Überschüsse.&amp;nbsp; Die Wahl zum Europa-Parlament ist erst im Mai, aber
 das politische Getöse und die Zielrichtung mancher der Kandidaten, und 
seien ihre Chancen noch so gering, ist nicht zu übersehen. Die Deutschen
 sind zur Zielscheibe der Kritik all jener in der Süd-Peripherie der 
Eurozone geworden, die keine Lust mehr haben, für den Euro zu leiden, 
aber keinen Schneid haben, ihren Austritt aus der Zone zu fordern. Jetzt
 im Februar2014 erleben wir wohl erst den Anfang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterführende Links:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(1) 
http://www.bild.de/politik/inland/griechenland-krise/fdp-politiker-will-den-griechen-ein-milliarden-geschenk-machen-34552998.bild.html
 &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/politik/inland/griechenland-krise/fdp-politiker-will-den-griechen-ein-milliarden-geschenk-machen-34552998.bild.html&quot;&gt;&lt;br&gt;
&lt;/a&gt;(2) http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/06/eu-wahl-berlusconi-macht-stimmung-gegen-merkel/ &lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: http://www.geolitico.de/2014/02/10/deutschland-als-suendenbock-europas/&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/deutschland_als_sundenbock_europas/2014-02-11-45</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/deutschland_als_sundenbock_europas/2014-02-11-45</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:32:09 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Deutschland als Sündenbock Europas</title>
			<description>&lt;header class=&quot;post-header&quot;&gt; 
 &lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;Deutschland als Sündenbock Europas&lt;/h1&gt;
 
 &lt;/header&gt;
 
 
&lt;div class=&quot;post-thumbnail&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.geolitico.de/wp-content/uploads/2014/02/Bildschirmfoto-2014-02-10-um-07.40.33.jpg&quot; rel=&quot;prettyPhoto&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geolitico.de/wp-content/uploads/2014/02/Bildschirmfoto-2014-02-10-um-07.40.33-600x264.jpg&quot; alt=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande während einer Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&quot; title=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande während einer Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;span class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;&lt;br&gt;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der 
französische Staatspräsident Francois Hollande &lt;br&gt;während einer 
Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
 &lt;section class=&quot;share-buttons-container clearfix&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;share-button&quot;&gt;&lt;div class=&quot;fb-like fb_iframe_widget...</description>
			<content:encoded>&lt;header class=&quot;post-header&quot;&gt; 
 &lt;h1 class=&quot;entry-title&quot;&gt;Deutschland als Sündenbock Europas&lt;/h1&gt;
 
 &lt;/header&gt;
 
 
&lt;div class=&quot;post-thumbnail&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.geolitico.de/wp-content/uploads/2014/02/Bildschirmfoto-2014-02-10-um-07.40.33.jpg&quot; rel=&quot;prettyPhoto&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.geolitico.de/wp-content/uploads/2014/02/Bildschirmfoto-2014-02-10-um-07.40.33-600x264.jpg&quot; alt=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande während einer Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&quot; title=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande während einer Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;span class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;&lt;br&gt;Bundeskanzlerin Angela Merkel und der 
französische Staatspräsident Francois Hollande &lt;br&gt;während einer 
Gedenkveranstaltung in Reims / Foto: GEOLITICO&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
 &lt;section class=&quot;share-buttons-container clearfix&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;share-button&quot;&gt;&lt;div class=&quot;fb-like fb_iframe_widget&quot; data-send=&quot;false&quot; data-layout=&quot;button_count&quot; data-width=&quot;450&quot; data-show-faces=&quot;true&quot; data-font=&quot;verdana&quot;&gt;&lt;span style=&quot;vertical-align: bottom; width: 129px; height: 20px;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
 
 
 &lt;/section&gt;
 &lt;em&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Europa-Wahlkampf hat gerade erst 
angefangen, und schon sind die Deutschen Zielscheibe der Kritik. 
Deutschland soll sich auf Kosten des Südens bereichert haben.&lt;/em&gt;
&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;dropcap&quot;&gt;K&lt;/span&gt;ürzlich hatte &lt;a href=&quot;http://www.geolitico.de/2014/01/31/gierige-blicke-auf-europas-sparer/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die Bundesbank gefordert&lt;/a&gt;,
 erst einmal die Vermögenden in den Krisenstaaten selbst durch eine 
Sondersteuer an der Rettung ihrer Staaten zu beteiligen. Sie tat dies 
vor allem auch im Hinblick darauf, dass es in den Krisenländern der 
Südperipherie eigentlich sehr viele große Vermögen gibt. Obwohl das so 
ist, zahlen aber vor allem die Nordstaaten der Eurozone, darunter Länder
 wie Lettland oder Estland erneute Schuldenschnitten oder 
Rettungspakete.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;content-ad&quot;&gt;


&lt;div style=&quot;right: -765px; visibility: visible;&quot; id=&quot;paoffer-hover_0kRa2RNR3aG3NRNa_958x90_container&quot; class=&quot;paoffer-hover_0kRa2RNR3aG3NRNa_958x90&quot;&gt;
 &lt;div class=&quot;paoffer_0kRa2RNR3aG3NRNa&quot;&gt;
 &lt;span class=&quot;paoffer-buckboard_0kRa2RNR3aG3NRNa&quot;&gt;
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 &lt;/span&gt;
 &lt;span class=&quot;banner&quot; style=&quot;width:728px;height:90px;&quot;&gt;
 
 













 
 &lt;/span&gt;
 &lt;/div&gt;
 &lt;div class=&quot;paoffer-tbar&quot;&gt;
 
 &lt;div class=&quot;pa-logo_0kRa2RNR3aG3NRNa&quot;&gt;
 
 &lt;/div&gt;
 &lt;/div&gt;
 &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Nun hat der immer noch für Deutschland im Europäischen Parlament 
sitzende griechischstämmige FDP-Abgeordnete Jorgos Chatzimarkakis – fast
 könnte man sagen: als Antwort auf die Vorstellungen der Bundesbank – 
ganz neue Ideen unterbreitet, wie man den Griechen helfen müsse.&amp;nbsp; Kern 
seiner Aussagen in der Bild-Zeitung (1) ist, dass Deutschland sich in 
der seit 2010 andauernden Euro-Schuldenkrise bereichert habe. 
Chatzimarkakis, dessen Doktortitel ebenso wenig Bestand hatte wie der 
von zu Guttenberg oder Schavan, spricht davon, dass es an der Zeit sei, 
die Wahrheit über die Gewinner der Schuldenkrise zu sagen, Deutschland 
habe an der Krise der Schuldenländer verdient:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Denn: Anleger seien wegen der Schuldenkrise in die 
sicheren Anleihen der EU-Nordländer geflohen. Dadurch seien die Zinsen 
gerade für Deutschland drastisch gesunken. ‚Durch Billig-Zinsen und 
deshalb mögliche rasche Tilgungen haben Bund, Länder und Gemeinden rd. 
114 Milliarden Euro gespart‘, hat Chatzimarkakis ausgerechnet.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutschland soll 114 Milliarden Euro zahlen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Chatzimarkakis fordert nun, dass diese Zinsgewinne umgehend den 
Schuldenländern zur Verfügung gestellt werden. Seine Vorstellung ist, 
dass Deutschland diese von ihm errechneten 114 Milliarden zum Beispiel 
in einen Fonds einzahlen könne, um nachhaltiges Wachstum in den 
Schuldenländern zu erzeugen. Er äußert sich allerdings nicht dazu, 
welchen Verteilungsschlüssel er für diese Summe anlegen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer von den Krisenländern soll denn wie viel bekommen? Und wie 
erzielt man Wachstum in einer Ökonomie wie der Griechenlands, in der es 
Unternehmer durch Korruption der Verwaltung und überdurchschnittlich 
große Streikbereitschaft traditionell sehr schwer haben? Aber das sind 
alles schon Fragen, die viel zu sehr ins Detail gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fragen über Fragen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragen könnte man auch, warum der Tatbestand der Bereicherung erfüllt
 sein soll, wenn Deutschland weniger Zinsen zahlen muss als z.B. 
Griechenland, das war vor Einführung des Euro der absolute Normalfall. 
Wie er ja selbst formuliert, sind im Verlauf der griechischen 
Schuldenkrise, die durch – ja genau – eine zu hohe Verschuldung der 
Griechen entstanden ist, die Anleger in die sicheren Anleihen der 
EU-Nordländer geflohen. Es ist nicht so, dass Deutschland sie mit 
vorgehaltener Waffe gezwungen hat. Fragen über Fragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist aber vermutlich sinnlos, einen wirklich tieferen Sinn in den 
Äußerungen von Chatzimarkakis zu vermuten.&amp;nbsp; Man muss einfach zur 
Kenntnis nehmen, dass sich Jorgos Chatzimarkakis im Wahlkampf befindet, 
und zwar im griechischen Europa-Wahlkampf. Er tritt bei der Europa-Wahl 
im Mai mit einer eigenen Partei in Griechenland an und geht nun dort auf
 Stimmenfang. Dass er bis Mai eigentlich noch ein deutscher Abgeordneter
 ist, ist unwichtig geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutsche Rentner nach Griechenland!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der FDP ist er inzwischen isoliert und hat wohl keinen 
aussichtsreichen Listenplatz für die Europa-Wahl bekommen. Man kann sich
 auch vorstellen, dass in der FDP angesichts des Rauswurfs aus dem 
deutschen Bundestag ein ziemliches Gedrängel bei der Aufstellung der 
Kandidatenliste für das europäische Parlament gegeben hat, schließlich 
gibt es hier nicht die ärgerliche 5-Prozent-Hürde. Chatzimarkakis ist 
jedenfalls nicht mehr dabei. Schon seit längerem versucht er sich 
deshalb in Griechenland zu positionieren. Ob aber die Griechen mit ihm 
glücklich werden?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon im April 2013 hat er in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung 
zum Besten gegeben, was für ihn alles vorstellbar wäre, um die 
griechische Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Zudem sei Griechenland ein perfektes Rentnerland. Sonne 
satt und viele leerstehende Dörfer. Die sollen gefüllt werden mit 
Senioren aus aller Welt.&amp;nbsp; Chatzimarkakis’ Idee: Griechenland erhält von 
den die Rentner entlassenden Ländern einen Abschlag, um die Dörfer 
altengerecht umzubauen und sein Gesundheitssystem anzukurbeln, umgekehrt
 werden anderswo die Rentenkassen entlastet.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein gefundenes Fressen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch hier ist auffallend, wie unausgegoren seine Ideen sind, die er 
öffentlich vorträgt: Welche Entlastung von Rentenkassen sollte es geben?
 Natürlich würden die Renten aus Deutschland weiter an die deutschen 
Rentner in Griechenland zu überweisen sein, da Griechenland sehr 
wahrscheinlich auch in Zukunft kein Geld für deutsche Rentner übrig 
haben wird.&amp;nbsp; Für die Bild-Zeitung ist der Vorstoß von Chatzimarkakis 
nach einer Abschöpfung deutscher Zinsgewinne jedenfalls ein gefundenes 
Fressen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Wir Deutschen zahlen, zahlen und zahlen – dabei haben 
griechische Haushalte mehr Geld zur Verfügung als deutsche! (…) Im 
Mittel verfügt ein griechischer Haushalt über 101900 Euro Vermögen, hat 
die Eurobank EZB bereits 2013 ermittelt. Ein deutscher Haushalt kommt 
dagegen gerade mal auf 52000 Euro.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es wird einfach weitergemacht&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach ja, man spürt förmlich, wie Europa jeden Tag zusammen wächst.&amp;nbsp; 
Auch ein anderer Altmeister des Politklamauks hat sich dieser Tage 
wieder einmal gemeldet: Silvio Berlusconi (2). Er will jetzt für das 
Europa-Parlament kandidieren. Man kennt es vielleicht. In manchen 
Actionthrillern stürzen über dem sich durch die Landschaft prügelnden 
Protagonisten ganze Häuser zusammen. Nachdem der Staub sich gelegt hat, 
sieht der Zuschauer, wie ein Arm sich aus dem Dreckhaufen herausbohrt; 
und dann kriecht der Held daraus hervor und macht da weiter, wo er 
vorher aufgehört hat (also mit der Schlägerei mit den bösen Jungs).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So ähnlich ist es auch mit Silvio Berlusconi. Rechtskräftige 
Verurteilung wegen Steuerbetrugs, Zusammenbruch der politischen Macht, 
und eigentlich darf man nicht mehr an Wahlen teilnehmen? Egal, es wird 
einfach weitergemacht. Jetzt liest man in Zeitungsberichten, dass 
Berlusconis Forza Italia den Kampf gegen die „calvinistische Mentalität&quot;
 des Nordens aufnehmen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Politisches Getöse&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Parteichef der Partei Brunetta hat die unumstößliche Vorstellung,
 dass sich Deutschland auf Kosten des Südens bereichert habe. Also 
wieder der Vorwurf der Bereicherung, diesmal durch die 
Export-Überschüsse.&amp;nbsp; Die Wahl zum Europa-Parlament ist erst im Mai, aber
 das politische Getöse und die Zielrichtung mancher der Kandidaten, und 
seien ihre Chancen noch so gering, ist nicht zu übersehen. Die Deutschen
 sind zur Zielscheibe der Kritik all jener in der Süd-Peripherie der 
Eurozone geworden, die keine Lust mehr haben, für den Euro zu leiden, 
aber keinen Schneid haben, ihren Austritt aus der Zone zu fordern. Jetzt
 im Februar2014 erleben wir wohl erst den Anfang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterführende Links:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(1) 
http://www.bild.de/politik/inland/griechenland-krise/fdp-politiker-will-den-griechen-ein-milliarden-geschenk-machen-34552998.bild.html
 &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/politik/inland/griechenland-krise/fdp-politiker-will-den-griechen-ein-milliarden-geschenk-machen-34552998.bild.html&quot;&gt;&lt;br&gt;
&lt;/a&gt;(2) http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/06/eu-wahl-berlusconi-macht-stimmung-gegen-merkel/ &lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: http://www.geolitico.de/2014/02/10/deutschland-als-suendenbock-europas/&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/deutschland_als_sundenbock_europas/2014-02-11-44</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/deutschland_als_sundenbock_europas/2014-02-11-44</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:29:40 GMT</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Kriegserklärung der Globalisierer an alle Völker der Welt</title>
			<description>&lt;div class=&quot;posttop&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;posttitle&quot;&gt;DER LETZTE AKT – Die Kriegserklärung der Globalisierer an alle Völker der&amp;nbsp;Welt&lt;/h2&gt;von&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://wk-institut.de/&quot;&gt;Richard Melisch&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat es nicht an Versuchen von 
Welteroberern gemangelt, sich die Erde untertan zu machen. Ob zum Zweck 
des Raubbaus an fremden Ländern zur Berei­cherung des eigenen, wie etwa 
das Römische Reich, ob im Zeichen des Kreuzes, ob durch die Rote 
Internationale im Zeichen des Sowjetsterns, oder durch die Goldene 
Internationale im Zeichen des Kapitalismus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch seit der Implosion des Bolschewismus in den 90er Jahren hat das 
Amerikanische Imperium die Menschheit um eine Variante der Welteroberung
 bereichert, nämlich um das &quot;Global Empire” des Materialismus pur.&lt;strong&gt;&amp;nbsp;Diese
 materialistische Weltanschauung bedeutet, daß sämtliche Werte 
umgedeutet, alle bisherigen Wertvorstellungen abgeschafft werden.&lt;/strong&gt;Die
 gesamte Welt, also alle Mensche...</description>
			<content:encoded>&lt;div class=&quot;posttop&quot;&gt;&lt;h2 class=&quot;posttitle&quot;&gt;DER LETZTE AKT – Die Kriegserklärung der Globalisierer an alle Völker der&amp;nbsp;Welt&lt;/h2&gt;von&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://wk-institut.de/&quot;&gt;Richard Melisch&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat es nicht an Versuchen von 
Welteroberern gemangelt, sich die Erde untertan zu machen. Ob zum Zweck 
des Raubbaus an fremden Ländern zur Berei­cherung des eigenen, wie etwa 
das Römische Reich, ob im Zeichen des Kreuzes, ob durch die Rote 
Internationale im Zeichen des Sowjetsterns, oder durch die Goldene 
Internationale im Zeichen des Kapitalismus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch seit der Implosion des Bolschewismus in den 90er Jahren hat das 
Amerikanische Imperium die Menschheit um eine Variante der Welteroberung
 bereichert, nämlich um das &quot;Global Empire” des Materialismus pur.&lt;strong&gt;&amp;nbsp;Diese
 materialistische Weltanschauung bedeutet, daß sämtliche Werte 
umgedeutet, alle bisherigen Wertvorstellungen abgeschafft werden.&lt;/strong&gt;Die
 gesamte Welt, also alle Menschen, die Ideen, die Natur, die Materie, 
besteht nur aus &quot;Dingen”, die keinen Wert an sich haben,&amp;nbsp;sondern einen 
Preis. Alles, was einen Preis besitzt, ist käuflich, daher kaufbar und 
verkaufbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als höchstes Ziel gilt den Globalisierern, diese Kauf- und 
Verkaufsvorgänge mit Profiten abzuschließen. Um diese ideale Welt zu 
gewährleisten, soll aus allen Ländern der Erde ein einziger, alles 
umspannender und gleichgeschalteter Weltmarkt geschaffen werden. Aus der
 Vielfalt an Völ­kern soll entstehen eine Einheitsmasse von 
„Humanressourcen&quot;.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Um dieses Ziel zu errei­chen, müssen freilich
 erst alle Völker umerzogen und deshalb alle eigenständigen, 
tradi­tio­nel­len Kulturen und Glaubensbekenntnisse abgebaut werden.&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;Das
 bedeutet den totalen Krieg ge­gen die Völ­ker der Welt. Seit wenigen 
Monaten liegt diese Kriegserklärung der Globalisierer schrift­lich vor. 
Von dieser will ich Ihnen berichten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Weltherrschaftsträumer und Globalisierungsfetischisten zu New 
York und Washington sind offensichtlich schon so siegessicher, daß sie 
ihrem bedeutendsten Strategieplaner gestat­teten, die von ihm 
ausgearbeitete Kriegs- und Friedensstrategie zur Erringung der 
Weltherr­schaft zu veröffentlichen. Die Rede ist von Thomas P.M. 
Barnett, sein Buch trägt den Titel &quot;The Pentagon’s New Map: War And 
Peace In The Twentyfirst Century (Des Pentagon Neue Landkarte: Krieg und
 Frieden im 21. Jahrhundert) und erschien 2004 im Verlag Berkley Books, 
New York.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer ist Thomas Barnett, der &quot;Clausewitz” der Globalisierer?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Barnett studierte politische Wissenschaften an der Harvard Universität, 
galt in den USA Ende der 90er Jahre als einer der bedeutendsten 
Strategieforscher, war Professor am U.S. Naval War College 
(Marine-Kriegsakademie) zu Newport, Rhode Island, und ist in alle 
Entschei­dungsprozesse der höchsten Geheimhaltungsstufe eingeweiht. 
Seinen weiteren Werdegang beschreibt er (S.196) wie folgt:&lt;span id=&quot;more-5048&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Falls ich bei der Schöpfung einer neuen Weltordnung 
mitwir­ken wollte, mußte ich erst verstehen lernen, wie diese Welt im 
wirtschaftlichen Sinne funktio­nierte. Die eigentliche Dividende des 
Kalten Krieges war diese Welt, in der unser kapitalisti­sches 
Wirtschaftssystem, das von unserem Militär gegen die Bedrohung durch den
 Kommu­nismus verteidigt wurde, den Ton angab.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Anfang 2000 wird der Autor von der angesehenen Wall Street Firma 
Cantor Fitzgerald – diese hat im selben Jahr fünfzigtausend Milliarden 
Dol­lar, das sind &quot;fifty trillion dollars”, bei Wertpapier- und 
Währungsspekulationen umgesetzt – ein­geladen, ein Forschungsprojekt zur
 Ausarbeitung neuer Regeln und Strategien zur welt­weiten Umsetzung der 
globalen Wirtschaftsordnung zu leiten, an dem Wissenschaftler, füh­rende
 Mi­litärs, gewichtige Vertreter der Wall Street und von &quot;Think Tanks” 
(Denkfabriken) teilneh­men sollten.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Unser Projekt”, so Barnett weiter, &quot;dessen Ergebnis eine
 Reihe von zu­kunfts­weisenden Kriegsspielen sein würden, erhielt den 
Namen ‘New Rule Sets Project’ (Pro­jekt Neue Spielregeln)”.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Im 107. Stockwerk des New Yorker World Trade Center&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;bezieht
 die erlesene Arbeitsgruppe ein Büro der Firma Cantor Fitzgerald. Nur 
wenige Tage nach den Anschlägen des 11. September 2001 erfolgt Barnetts 
Versetzung ins Pentagon, als Berater für Strategiefragen im Büro von 
Verteidigungsminister Donald Rumsfeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Gründung dieser von einer amerikanischen Privatbank 
vorgeschlagenen und geleiteten In­ter­es­sens­gemeinschaft von 
Hochfinanz, Politik und des militärisch-industriellen Komple­xes, ist 
als Bestätigung für die allen Eingeweihten seit einhundert Jahren 
ohnehin bekannte Tat­sa­che anzusehen, daß Amerika stets von der Wall 
Street geführt wurde. Was bisher jedoch im Verbor­genen geschah, ist 
jetzt für alle sichtbar: Die Machtergreifung der Privatfirma &quot;Pentagon 
&amp;amp; Wall Street” in den USA.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seine Sicht über den Ablauf der jüngeren Zeitgeschichte verrät er uns auf S.29:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Die beiden Weltkriege, im Zusammenwirken mit dem 
selbstzerstörerischen wirtschaftlichen Nationalis­mus der 30er Jahre, 
machten alle Erfolge zunichte, die bereits seit 1870 auf dem Wege zur 
ersten Globalisierung der Welt erreicht worden waren. Nach 1945 
beschlossen die USA die Errichtung einer neuen globalen Weltordnung und 
schritten deshalb zur Umsetzung der Glo­balisierungsphase II…&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Darunter verstehe ich die Einführung des Marshall-Planes, die 
grund­legende Umorganisierung der US-Regierung, die Gründung des 
Ministeriums für Verteidi­gung (Defense Department), der CIA (Central 
Intelligence Agency), die Schaffung einer gan­zen Reihe internationaler 
Organisationen wie UNO, Internationaler Währungsfonds, Welt­bank, die 
Einführung neuer ökonomischer Spielregeln wie das GATT (General 
Agree­ment on Trade and Tariffs) und das Abkommen von Bretton Woods, zur
 Kontrolle westlicher Wäh­run­gen, sowie das Schmieden neuer 
Militärallianzen (NATO, SEATO, usw.)…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die wei­sen Män­ner jener Zeit, wie George Kennan, sahen es als ihre 
vorrangige Aufgabe an, die Ge­fahr für die Globalisierung, die im Laufe 
der vorangegangenen 25 Jahre vom militaristischen Deutsch­land, dem 
imperialistischen Japan, der expansionistischen Sowjetunion – den 
&quot;Schur­kenstaa­ten” jener Zeit also! – ausgegangen waren, ein für 
allemal auszuschalten. Sie be­schlossen deshalb, die beiden Verlierer 
des Zweiten Krieges aufzukaufen (to buy off), und die Sowjet­union 
auszusitzen (to wait out).”&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Als Leiter des New Rule Set Project,” so Barnett, ” 
hatte ich regelmäßig im Pentagon und im World Trade Center zu tun und 
erkannte dabei den engen Zusammenhang, der zwischen unse­ren nationalen 
Sicherheitsbedürfnissen und der weltweiten Verbreitung der 
Globalisierung besteht. Pentagon, die Geheimdienste und Wall Street 
sollten deshalb regelmäßige Gespräche zwecks Abstimmung ihrer Pläne und 
Zielvorstellungen führen…”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Als erstes geht der Autor daran, eine Weltkarte mit den Zonen zu 
zeichnen, in denen die Globalisierung bereits festen Fuß gefaßt hat, und
 andere, wo sie erst eingeführt werden muß. Seinen großen Auftritt 
(S.154) hat er im März 2002, als er vor den engsten Mitarbeitern des 
Verteidigungsministers Donald Rumsfeld und dessen Stellvertreter Paul 
Wolfowitz seine Weltkarte ausbreitet und auf die noch nicht 
globalisierten Staaten hinweist:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Was Sie hier sehen, ist die Hauptkampflinie im Krieg 
gegen den Terrorismus, und dort sehen sie das Aufmarschgebiet der 
US-Streitkräfte für die Kriege des 21. Jahrhunderts.” Barnett behauptet,
 &quot;…daß überall, wohin die Globalisierung sich ausgebreitet hat, 
zuverlässige Regierungen am Ruder sind, die weder unsere militärische 
noch politische Einmischung brauchen. Doch blickt man über deren Grenzen
 hinaus, so findet man jene Versagerstaaten (failing states), denen wir 
unsere ganze Aufmerksamkeit schenken müssen, die Schurkenstaaten (rogue 
states), die unsere Wachsamkeit erfordern, und die Kon­fliktzonen, aus 
denen sich der Terror ernährt, der die größte Gefahr nicht nur für die 
Sicher­heit Amerikas, sondern auch für das Fortschreiten der 
Globalisierung in aller Welt darstellt.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Die global vernetzten Staaten (S.132) bezeichnet er als CORE (Kern), 
die unvernetzten als GAP (Lücke, Bresche). Zum CORE (Kern) zählt er die 
folgenden Regionen: Nordamerika, Europa, Rußland, China, Japan, Indien, 
Australien, Neuseeland, Südafrika, Argentinien, Bra­silien und Chile, 
mit einer Bevölkerung von etwa vier Milliarden, bei einer Erdbevölkerung
 von über sechs Milliarden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu den Schurken und Versagern des GAP (der Lücke), die sich der 
Globalisierung widersetzen, die &quot;Connectedness” (Vernetzung) oder das 
&quot;New Rule Set” (die neuen Spielregeln) ablehnen, zählt der Autor 
Staaten, die von autoritären Monarchen oder Diktatoren regiert werden 
(Saudi Arabien und einige andere arabische sowie afrikanische Länder), 
Nordkorea, Kasachstan und Aserbaidschan. Ferner Länder, deren 
Regierungen För­derung und Abbau ihrer Rohstoffe &quot;im Namen des Volkes” 
verstaatlichen, (darunter fielen eine immer größere Zahl 
südamerikanischer und afrikanischer Staaten), und schließlich Län­der, 
deren religiöse Führer über die Erhaltung der Reinheit des Glaubens und 
der Traditionen innerhalb ihrer Grenzen wachen, (das ist die Mehrzahl 
der muslimischen Staaten). Nicht ver­netzt zu sein in unserer Welt 
(S.49) bedeute &quot;Vereinsamung, Verarmung, Unterdrückung, Un­wissenheit…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Massen bedeutet dies sowohl Mangel an Kapital, als auch an 
Vergnügun­gen, weder wählen, noch reisen zu können. Wenn die 
Nichtvernetzung (disconnectedness) der wahre Feind ist, dann müssen wir 
in diesem Krieg jene bekämpfen, die diese fördern, durch­setzen wollen 
und alle terrorisieren, die ihre Hände nach der vernetzten freien Welt 
ausstre­cken, um sich zu befreien…” Somit sei das strategische Ziel klar
 vorgegeben:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Vernichtung aller Gegner, die sich der Globalisierung widersetzen und damit den Freiheiten, die diese er­öffnet.&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&quot;Wenn nötig, werden wir einen neuen 11. September inszenieren !” (…trigger a new 9/11).&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wenn wir Amerikaner in diesem Krieg Opfer bringen, leiden und 
fallen, können wir gewiß sein, sowohl kurz- als auch langfristig etwas 
Gutes getan und zum Fortschritt der Menschheit beigetragen zu haben. Wir
 müssen verstehen, was hier in Wirklichkeit auf dem Spiel steht: Nichts 
weniger als die Zukunft der Globalisierung überhaupt…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Globalisierung ist ein historischer Prozeß, dessen Endziele nur 
dann erreicht sind, wenn die gegebenen Ver­sprechen eingelöst und alle 
noch nicht vernetzten Länder befreit sind. Halten wir diese Ver­sprechen
 nicht ein, dann wird die Bereitschaft vieler Länder des GAP erlahmen, 
sich der Glo­balisierung zu öffnen, und ein großer Teil der 
Weltbevölkerung wird von den Segnungen der Globalisierung ausgeschlossen
 bleiben, was nicht nur bedauerlich und ungerecht wäre, son­dern auch 
eine Gefahr für Amerika bedeuten und beträchtliche Schäden für seine 
Wirtschaft nach sich ziehen würde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schließlich ist Amerika das einzige Land der Welt, dem bei seiner 
Gründung mit voller Absicht die Ideale des Fortschritts in Richtung auf 
die Eine (globale) Welt eingehaucht und mitgegeben wurden. Wir sind die 
personifizierte Vernetzung. Die Glo­balisierung ist Amerikas Geschenk an
 die Welt. Dieses Erbe zu leugnen, hieße die treibende Rolle unseres 
Landes als Führungsmacht der Welt in der zweiten Hälfte des 20. 
Jahrhunderts zu leugnen. Den Endsieg der Globalisierung zu gefährden, 
indem wir zulassen, daß gewalt­bereite Kräfte des GAP sich ihr 
entgegenstellen, hieße die ewige Wahrheit zu verleugnen, daß alle 
Menschen gleich geschaffen sind, daß alle Menschen das gleiche Verlangen
 nach einem Leben in Freiheit haben und nach ihrem Glück auf Erden 
streben. Aus: ‘We the people’ (Wir, das Volk, wie es in der Verfassung 
der USA lautet, d.V.) muß endlich werden: ‘We the planet’ (Wir, die 
ganze Erde)!”&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Die Globalisierung,” so definiert sie Barnett (S.122) 
&quot;ist ein Zustand gegenseitig gesicherter Abhängigkeit. Um seine 
Wirtschaft und Gesellschaft zu globalisieren, muß man in Kauf neh­men, 
daß fortan die eigene Zukunft vorrangig von der Außenwelt beeinflußt und
 umgestaltet wird, die eigenen Traditionen in Vergessenheit geraten. Man
 wird in Kauf nehmen müssen, daß importierte Waren und Erzeugnisse den 
Inlandsmarkt überfluten und die eigenen Erzeu­ger in diesem 
Konkurrenzkampf sich entweder durchsetzen, oder verschwinden werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir Amerikaner leben in einer solchen multikulturellen 
Freihandelszone und genießen die absolute Freiheit, dahin zu gehen, 
wohin wir wollen, dort zu leben, wo wir wollen, und unser Leben zu 
gestalten, wie es uns paßt.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Die Neuen Spielregeln” heißt es S.270 &quot;werden nicht mehr von Staaten
 festgelegt, sondern von der Globalisierung vorgegeben” und weiter auf 
S.198:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&quot;Nur die Globalisierung kann Frie­den und Ausgewogenheit in 
der Welt herbeiführen. Als Voraussetzung für ihr reibungsloses 
Funktionieren, müssen vier dauerhafte und ungehinderte ‘Flows’ (Ströme, 
Flüsse) gewährlei­stet sein:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1.) Der ungehinderte Strom von Einwanderern:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Dieser wird nötig sein, um die abnehmende Bevölkerung der CORE-Länder 
durch Zuwande­rung aus dem GAP auszugleichen. Bis zum Jahre 2050 werden 
zwei Drittel der Neueinwande­rer in die USA lateinamerikanische Wurzeln 
besitzen. Schlimm schaut es in Japan und im ausländerfeindlichen Europa 
aus.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;In Europa tummeln sich zahlreiche rechtsgerichtete und 
einwanderungs­feindliche Politiker, die die schlimmsten Ängste der 
Bevölkerungen schüren. Anstatt nur 300.000, müßte Europa bis 2050 
jährlich 1,5 Millionen Immigranten hereinlassen, um seine 
Bevölkerungsziffern konstant zu halten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2.) Der ungehinderte Strom von Erdöl, Erdgas und allen anderen Rohstoffen:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;In einer globalisierten Welt dürfen die Staaten nicht mehr über ihre 
Rohstoffe verfügen. Sie wer­den privatisiert, internationalisiert und 
profitorientiert vermarktet. Über die Kriege zur Eroberung der letzten 
Öl- und Gasreserven sagt Barnett: &quot;Wir sollten uns klar darüber sein, 
daß sehr viele Länder rund um den Globus weit mehr als wir selbst von 
unseren militärischen Einsätzen im Persischen Golf profitieren. Oftmals 
ver­bergen sich hinter denjenigen, die ein Geschrei über ‘Blut für Öl’ 
anstimmen, Antisemiten, deren Forderung, die USA sollten vom Erdöl in 
der Golfregion ablassen, auf die Forderung hinausläuft, wir sollten 
Israel im Stich lassen. Wenn gewisse Leute von profitsüchtigen 
Öl­gesellschaften reden, dann sollten sie daran erinnert werden, daß 
dieses Öl unsere gesamte Wirtschaft durchpulst, und nicht nur den Tank 
ihrer benzinfressenden Straßenkreuzer füllt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3.) Das Hereinströmen von Krediten und Investitionen, das Herausströmen von Profiten:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Die amerikanischen und europäischen Investitionen in das ‘asiatische 
Wirtschaftswunder’ der vergangenen zwanzig Jahre betrugen nur 25% der 
Gesamtsumme. Wenn, wie erwartet wird, der Energiebedarf Asiens sich in 
den nächsten zwanzig Jahren verdoppelt, würde sich der asiatische 
Investitionsbedarf aus westlichen Ländern ebenfalls verdoppeln. Dies 
wäre eine einmalige Gelegenheit, den Einfluß amerikanischer und 
europäischer Finanzhäuser in dieser Region mittels FDI (Foreign Direct 
Investment) zu stärken und unsere neuen globalen Spiel­regeln dort 
einzuführen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;4.) Der ungehinderte Strom amerikanischer Sicherheitskräfte&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;(export of US-security services to regional markets):&lt;br&gt;Phil Ginsberg, der Geschäftsführer von Cantor Fitzgerald, war 
interessiert an der Einführung weltweit geltender Regeln zur Absicherung
 seiner Geschäfte auf neuen Märkten, wo die glo­balen Spielregeln noch 
nicht galten. Dies konnte jedoch nur durch militärisches Eingreifen 
gewährleistet werden. Betrachtet man die militärischen Einsätze Amerikas
 aus diesem Blick­winkel, erscheinen sie von genauso selbstlosen Motiven
 getragen, wie z.B. die Zahlung von Entwicklungshilfe an arme Länder. 
Anders ausgedrückt: Überall, wo globale Spielregeln durchgesetzt werden 
müssen, um einem Unternehmen wie Cantor Fitzgerald einen neuen Markt zu 
erschließen, sollte amerikanisches Militär eingesetzt werden.”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Aus Erfahrungen haben wir gelernt (S.296), daß wir die 
Globalisierung vorantreiben müssen, denn nur sie allein führt zu unserem
 Ziel: ‘The individual pursuit of happiness within free markets 
protected by the rule of law.’ (Zum Streben nach Glück eines jeden 
Einzelnen, inner­halb von gesetzlich geschützten freien Märkten)….” und 
weiter auf S.301: &quot;weil sich Amerika zu den universellen Idealen von 
Freiheit und Gleichheit, und zu keiner ethnisch definierten Identität, 
oder zu einem ‘geheiligten Vaterland’ bekennt, entwickelte es sich zur 
ersten multina­tionalen Staatenunion der Welt. Wir sind deshalb der 
Born, die Leuchte der Globalisierung. Dies können wir genauso wenig 
verleugnen, wie wir uns selbst verleugnen könnten. Unsere Interessen 
sind global, weil die Globalisierung global sein muß! (Wörtlich: Our 
interests are global because globalization must be global).”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um den Sinn des gewaltigen und historischen Ringens zu verstehen, den
 wir jetzt zu bestehen haben, müssen wir Amerikaner auch die 
entscheidende Bedeutung der vier unverzichtbaren ‘Flows’ für die 
Globalisierung anerkennen und deshalb einsehen, warum unsere in der 
Armee dienen­den Söhne und Töchter nicht so bald heimkehren werden, und 
Amerikas langfristige Einsätze als Leviathan in den Ländern des GAP 
notwendig sind. Nämlich nicht nur, um Terror und Gewalt dort drüben 
niederzuringen, sondern um die Globalisierung in der ganzen Welt 
sicher­zustellen. Falls ihr ein Happy End dieser Geschichte erwartet, 
hier ist es: Der Aufbau einer erschaffens- und lebenswürdigen Zukunft!”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die politische und wirtschaftliche Strategie der Globalisierer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Als Problem (S.147) erwies sich zunächst, daß sich 
hinter der Antiglobalisierung kein greif­barer Bösewicht verbarg.” Auf 
S. 109 muß der Autor eingestehen: &quot;Mangels Erkennens eines klar 
umrissenen Feindbildes beschloß ich einfach, die Rolle der größten 
Bedrohung (main threat) dem radikalen Islam zuzuschieben.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;*&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Die USA haben sich für die Strategie der Vorbeugung 
entschieden (S.57), was nichts anderes besagt, als daß Großmächte das 
Recht haben, gegen ‘Schurkenstaaten’ Präventivschläge (pre­emptive 
strikes) zu führen, wann immer diese die Absicht bekunden, sich 
Massenvernich­tungswaffen zuzulegen. Und auf S.305 legt er nach: &quot;Solche
 Unterdrücker ihrer Völker wie Castro auf Kuba, Chávez in Venezuela, 
müssen schleunigst verschwinden…”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;*&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Wann immer Regelbrecher unsere Spielregeln nicht 
einhalten (S.350), werden wir einschrei­ten, denn unsere Regeln fördern 
und schützen die Vernetzung… Wir sind von der Geschich­te ermächtigt 
(S.356), alle Bedrohungen gegen unser Streben nach globaler Vernetzung 
abzu­wehren, denn wir wissen, welchen Preis unsere Nation, ja die ganze 
Welt, im Falle des Sieges unserer weltanschaulichen Gegner, bezahlen 
müßten.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;*&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Die Anschläge des 11. Septembers boten den USA die 
einmalige Gelegenheit (S.142), ihre bisher auf die Sicherung Westeuropas
 und Nordostasiens konzentrierte Militärstrategie auf neue 
Krisenregionen auszuweiten. Mit anderen Worten, weg vom CORE (den 
Kernländern) und rein in den GAP (die ‘Schurkenstaaten’). Die 
Bush-Regierung hat zwar auf die Terroran­schläge des 11. September 
vorbildlich reagiert, jedoch verabsäumt, der Welt unsere Ziele und 
Beweggründe hinreichend klar darzulegen, so daß wir jetzt mit den 
Nachkriegsproblemen des befreiten Irak allein zurecht kommen müssen. Sie
 hat auch verabsäumt, die Welt darüber auf­zuklären, warum wir einseitig
 beschlossen haben, Rechtsnormen und Verhaltensweisen, die ein 
Jahrhundert lang Grundlage für den diplomatischen und völkerrechtlichen 
Verkehr der internationalen Staatengemeinschaft waren, umzudeuten und 
neu auszulegen. So zum Beispiel unsere Absicht, Präventivkriege gegen 
‘Schurkenstaaten’ des GAP, wie den Iran, Syrien, Nord Korea zu führen. 
Eine Strategie, die von China oder Rußland dahingehend miß­verstanden 
werden könnte, die USA nähmen sich das Recht, ihr Militär fallweise auch
 gegen mißliebige Staaten innerhalb des CORE einzusetzen.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Um allfälligen Gefahren vorzubeugen, ist vorgesehen (S.372), daß:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;…in Eurasien die NATO sämtliche Staaten der früheren Sowjetunion 
umfassen muß. Entlang der asiatischen Küsten des Pazifik, werden wir ein
 System von Sicherheitsabkommen mit allen wirtschaftlich auf­strebenden 
Anrainerstaaten einrichten, vor allem mit China. Eine enge strategische 
Allianz mit Indien wird weitere Abkommen mit den Ländern Zentralasiens 
und entlang des Persi­schen Golfes nach sich ziehen… Im wirtschaftlichen
 Bereich werden wir die Einrichtung von bilateralen und regionalen 
Freihandelszonen vorantreiben. Dank NAFTA (Nordamerikanische 
Freihandelszone), sind heute Kanada und Mexiko enger an die USA gebunden
 als es im 19. Jahrhundert die US-Bundesstaaten im Wilden Westen jemals 
gewesen sind…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Die globale Vernetzung, die sich von EUropa aus in die Staaten der 
früheren Sowjetunion und nach Nordafrika hin ausbreitet, ist für das 
Schrumpfen des GAP entscheidend. Auf Grund seiner schnell alternden 
Bevölkerung, kann es sich Europa nicht mehr leisten, auf ‘Gastarbei­ter’
 zurückzugreifen, sondern muß dem Beispiel der USA folgen und seine 
Schleusen für den ungehinderten Einwanderungsstrom öffnen. 
Rechtsgerichtete und einwanderungsfeindliche Politiker müssen zum 
Schweigen gebracht werden und haben von der Bühne zu verschwin­den, und 
zwar schnell! Wir Globalisierer dürfen nicht zulassen, daß neue CORE- 
Staaten auf Grund wirtschaftlicher Schwierigkeiten wieder in den GAP 
abgleiten. Wir müssen sie deshalb besser einbinden und dafür sorgen, daß
 sie sich in unserer Gemeinschaft wohl fühlen… Nie­mand wäre besser 
geeignet als der IWF (Internationaler Währungs-Fonds), um ein globales 
System zur Abwehr von Staatsbankrotten einzurichten…&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Die Amerikaner stellen lediglich ein Zwanzigstel der Weltbevölkerung
 dar (S.307), verur­sachen jedoch je ein Viertel des weltweit 
anfallenden Mülls und der Umweltverschmutzung. Sie verbrauchen ein 
Viertel der Energie auf Erden. Amerika hat sich darauf spezialisiert, 
seine Staatsschulden zu exportieren und fast alles andere zu 
importieren. Wie schaffen wir es, derart über unsere Verhältnisse zu 
leben und dabei trotzdem riesige Defizite einzufahren?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wir brin­gen eben die Welt dazu, unsere Schuldscheine zu kaufen,&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;weil
 sie Uncle Sam vertraut und der Dollar verhältnismäßig billig ist. Das 
Geschäft mit unseren Schuldscheinen (treasury bills) ist umwerfend 
einfach. Wißt ihr, was es kostet, diese kleinen Papierfetzen zu drucken ?
 Fast nichts! Und wißt ihr, was wir als Gegenleistung bekommen ? Video 
Recorder, Autos, Computer, usw.! Hört auf zu jam­mern, denn sollte die 
Welt jemals draufkommen, welch großartiges Luftgeschäft wir betrei­ben, 
könnten wir in arge Schwierigkeiten kommen. (If the world ever caught on
 to what a great deal we have going here, we would be in real 
trouble!)”2&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Ein gefährliches Anzeichen für das Versagen unserer Strategie 
(S.378) wäre die sinkende Bereitschaft der Welt, amerikanische 
Schuldscheine zu kaufen. Weil Geld die Welt regiert, wäre eine solche 
Entwicklung der ausschlaggebende Gradmesser für unseren Erfolg im Krieg 
gegen den Terrorismus. Vor zehn Jahren befand sich etwa ein Fünftel der 
amerikanischen Schuldscheine in ausländischem Besitz, heute dürften es 
zwei Fünftel sein. Dies ist ein Be­weis für das unerschütterliche 
Vertrauen, das die Welt bisher in die US-Regierung setzte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist nicht nur das Vertrauen in eine wirtschaftlich sichere 
Investition, sondern in jenen Staat, der das Bestehen und die Sicherheit
 der Globalisierung garantiert. Als die USA Schuldscheine verkaufen 
mußten, um die Invasion des Irak finanzieren zu können, kauften 
Ausländer vier Fünftel von ihnen um einen Betrag von 100 Milliarden 
Dollar!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine letzte große Gefahr für die Umsetzung unserer globalen Strategie
 könnte im eigenen Lande entstehen, wenn die Ame­rikaner, im Falle eines
 neuen schrecklichen Terrorangriffs, oder eines militärischen Rückzugs 
aus dem Irak, der Mut verlassen sollte. Es wäre die dringende Aufgabe 
der Regierung Bush, oder ihrer Nachfolgerin, dem amerikanischen Volk die
 sehr lange Dauer dieses globalen Weltkriegs gegen den Terrorismus 
richtig zu verkaufen (wörtlich: ‘to sell the American people on the long
 haul ahead in this global war on terrorism’). Ich will es für meine 
amerikanischen Mitbürger ganz offen aussprechen (S.178): Wir werden 
niemals die Länder des GAP verlas­sen, wir werden niemals unsere Jungen 
heimbringen können (never bring our boys home).”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Aufzählung seiner Kriegsziele beschließt Barnett (S.383) mit dem Bekenntnis:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Man mag mich als Träumer bezeichnen, doch glaube ich fest daran, daß
 alle bestehenden Grenzen niedergerissen, daß alle Unterschiede in den 
religiösen Auffassungen entschärft werden kön­nen, auf daß sie nie 
wieder Ursachen für die Anwendung von Gewalt und den Ausbruch von 
Kriegen sein werden… Amerika hat sich schon immer darum bemüht, die Welt
 zu verändern. Im Verlauf und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat 
es Hunderte Millionen Menschen von Elend und Armut befreit. Nun ist die 
Zeit wieder gekommen, daß unsere Nation, in Be­folgung dieser 
langfristigen Strategie, die Sicherheit in der Welt aufrechterhalten 
muß. Es ist deshalb unsere Pflicht, den Ländern des GAP den Frieden zu 
bringen.”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Afghanistan und der Irak lassen grüßen !&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit &quot;Blue Print for Action&quot; legt Thomas Barnett noch eins drauf!&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Ein Jahr nach dem Erscheinen von &quot;The Pentagon’s New Map” waren Barnetts
 Strategie und Thesen zur globalen Gleichschaltung der ganzen Welt nicht
 nur in Kreisen von politischen, militärischen und wirtschaftlichen 
Entscheidungsträgern allgemein bekannt, sondern auch Thema Eins bei so 
manchen internationalen Konferenzen und eilig zusammengerufenen Work 
Shops, galt doch Barnett als Sprachrohr des neuen Weltkonzerns Pentagon 
&amp;amp; Wall Street, und somit als das Orakel der künftigen amerikanischen
 Weltpolitik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Reaktionen auf sein Ela­borat reichten von heller Begeisterung 
auf Seiten der Internationalisten, bis striktester Ableh­nung seitens 
der Nationalen. Weil viele seiner Behauptungen angezweifelt oder 
mißverstan­den, andere in Abrede gestellt wurden, sah sich Barnett 
gezwungen, für nötige Klärung zu sorgen und schrieb zu diesem Zweck ein 
zweites Buch : &quot;Blue Print for Action – A Future Worth Creating” zum 
selben Thema, das 2005 bei Putnam’s Sons, New York, erschien und dessen 
Titel wörtlich mit &quot;Entwurf zum Handeln – die Erschaffung einer 
lebenswerten Zu­kunft” übersetzt, sinngemäß besser mit &quot;Feldzugsplan für
 eine bessere Zukunft” wiedergege­ben werden kann, wobei freilich die 
Frage offen bleibt, wessen Zukunft verbessert werden soll.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Wir müssen lernen, nicht nur den Krieg, sondern auch den Frieden zu gewinnen” (S.2).&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Die amerikanischen Streitkräfte besitzen zwar die nötige Übermacht, 
um jeden Krieg zu gewin­nen, jeden Feind zu besiegen. Doch was dann? Es 
ist deshalb höchste Zeit, daß die Armee lernt, &quot;Frieden zu führen” (to 
wage peace), anstatt nur &quot;Krieg zu führen” (to wage war), auf daß sie 
auch den Frieden gewinne.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Neue Feldzugsplan sieht vor, neben dem klassischen 
Kriegsinstrument mit den vier Streitkräften – der Armee, der Marine, der
 Luftwaffe und der Marineinfanterie – ein Instrument der 
Nachkriegsverwaltung (system administration) zu schaffen, eine Art 
Friedensministerium, dem alle nicht-militärischen Aufgaben zufallen 
wür­den (S.36).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diesen Gedanken hätte Verteidigungsminister Rumsfeld aufgegriffen, so
 Barnett (S.23), und arbeite bereits an einer Umgestaltung der 
US-Streitkräfte, die in Zu­kunft aus kleinen, mobilen Mehrzweckeinheiten
 bestehen würden, die auch zu Verwaltungs­aufgaben herangezogen werden 
könnten. Ihre Angehörigen sollten nicht mehr zwangsrekru­tiert oder 
zwangsversetzt werden, sondern sich, wie in der Privatwirtschaft, über 
das Internet um be­stimmte &quot;jobs” auf den verschiedenen Kriegs- oder 
Friedensschauplätzen bewerben (S.23).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ständige Ausbreitung der Globalisierung wird dazu führen, daß 
Kriege der USA gegen &quot;Schurkenstaaten” des GAP immer seltener, daß immer
 weniger Terrorbewegungen übrig blei­ben werden, die den CORE-Staaten 
bewaffneten Widerstand leisten können. Im Anschluß an seine Gespräche 
mit Verteidigungsminister Rumsfeld und Besprechungen mit SOCOM (Special 
Operations Command) in Tampa (Florida), das ist die Truppe, die für 
verdeckte Ein­sätze hinter den feindlichen Linien zuständig ist, bekennt
 Barnett (S.113):&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Ich stimme mit Rumsfeld überein, daß sich SOCOM auf 
‘direct actions’, das heißt: ‘killing the bad guys’ (die bösen Kerle 
umlegen) konzentrieren muß. Heute kämpfen wir immer seltener gegen 
Armeen oder Regierungen, sondern müssen einzelne Terroristen jagen, die 
wir entweder liquidieren, oder zu fassen bekommen, um sie abzuurteilen. 
Denken wir an unsere Erfolge bei der Ermor­dung einzelner Führer der Al 
Qaida in Afghanistan, den Fang von Milošević in Serbien und von Saddam 
im Irak… Die Veröffentlichung von Steckbriefen durch die USA ist dabei 
von ausschlaggebender Bedeutung: Anhand dieser ‘Hitlisten’ weiß die 
ganze Welt, welche Glo­bal­gesetzesbrecher und Terroristen gejagt werden
 müssen… Wie einstmals Adolf Hitler, wird heu­te Osama bin Laden 
gesucht: Tot oder lebendig!” Solange der Krieg gegen den Terroris­mus 
andauert, werden amerikanische Spezialagenten in Ländern des GAP 
weiterhin Terro­ri­sten ermorden (S.123). Doch für diese Art von Krieg 
sollten von Pentagon, CIA und unse­ren engsten Alliierten gültige Neue 
Regeln zur Behandlung, Verwahrung, Aburteilung und zum Verhören von 
gefangenen Terroristen auch außerhalb international gültiger 
Gesetzesnormen gemeinsam ausgearbeitet werden.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Umsetzung des Feldzugplanes&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Als erstes müssen wir unsere Strategie zur Umwandlung des Nahen Ostens weiterverfolgen”,&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;schreibt Barnett (S.217). Nach dem Irak käme der Schurkenstaat Syrien
 an die Reihe. Der Iran würde ja, wie schon erwähnt, als Gegenleistung 
für das Entgegenkommen in Sachen Kern­waf­fen, sowohl Israel anerkennen,
 als sich zur Vernetzung mit dem CORE bereit erklä­ren. Folgte man 
Barnetts nahöstlichem Szenario, würde der Integration der gesamten 
islami­schen Welt mit der global Vernetzten nichts mehr im Wege stehen. 
Es bliebe SOCOM dann nur noch die Aufgabe, die Regierenden Nordkoreas, 
Kubas und Venezuelas auszuschalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Folgendes weit verbreitetes Mißverständnis gilt es aufzuklären, meint Barnett (S.227):&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Viele sind der Meinung, daß ‘Globalisierung’ und 
‘Amerikanisierung’ ein und dasselbe sind. In eini­gen Jahren wird 
niemand mehr behaupten können, daß die Globalisierung eine amerikanische
 Verschwörung zur Erringung der Weltherrschaft ist.”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Denn neben den USA, wird sich die Eu­ropäische Union dank des Euro zu
 einer weiteren Wirtschaftsweltmacht entwickeln. Ge­mein­sam werden die 
Europäische Zentralbank und die US Federal Reserve die globale 
Wäh­rungs­politik kontrollieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier die Frohbotschaft, die Thomas Barnett unserer Jugend überbringt:
 In der global ver­misch­ten Welt wird die Jugend aller Länder zwei 
Ideale anstreben: Erstens, eine bes­sere Zu­kunft, zweitens,&amp;nbsp;&lt;strong&gt;mehr Spaß.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Ob ihr die Aufnahme in den CORE geschafft habt,” ruft 
Barnett der Jugend des künftig gleichgeschalteten GAP zu, &quot;wer­det ihr 
daran merken, daß der Sender MTV eigens für eure Länder spezielle 
Program­me ent­wickelt, daß auch eure Länder von Hol­ly­wood als Markt 
entdeckt werden, daß auch in euren Städten Dis­ney­land-Erlebnis­wel­ten
 ent­stehen, daß berühmte internationale Pop-Stars in euren Shows 
auf­treten (S.234)”.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Alle finsteren Mächte, die den Menschen mit Zwang beherr­schen 
wollen, werden vergehen, auf daß die Tüchtigsten, Begabtesten und 
Geeignetsten die Gewinne aus einer Welt ohne Mau­ern, ohne Kriege, ohne 
Grenzen einfahren können und ihre Früchte genießen dürfen… Hier 
bestätigt Barnett erneut das Bekenntnis der Globalisierer zum 
Materialismus pur. Nicht Werte gilt es zu erwerben und nach nichts 
Höherem zu streben,&amp;nbsp;&lt;strong&gt;sondern Profite einzustrei­chen, das ist ihr Ideal !&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Weg in diese glückliche Einheitswelt ist Barnett mit gutem 
Beispiel vorangegangen, als er 2004 ein chinesisches Mädchen adoptierte 
(S.137).&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Meine Familie war blond, hellhäu­tig, dicknasig. Ihre 
Familie sah ganz anders aus. Es galt, alte Ängste und Vorurteile 
abzubau­en, neue Hoffnungen zu erwecken: Als wir dieses Kind umarmten, 
adoptierten wir gleichzei­tig seine Kultur, ja die Zukunft unserer 
globalen neuen Welt!… Wer sich gegen die Vermi­schung der Rassen 
sträubt, handelt unmoralisch und unzeitgemäß. Ich bin mir sicher, daß 
die ersten Menschen hellbrauner Farbe waren… War dies nicht auch Jesus 
Christus, als er auf Erden wandelte ? (S.282).”&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was geschieht mit den Feinden der Globalisierung?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Die folgenden Drohungen gelten ganz besonders solchen unverbesserlichen 
und widerspen­stigen Nationalen, von denen es ja in Deutschland, 
Österreich gar nicht wenige geben soll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&quot;Wogegen wehren sich unsere Gegner? Sie lehnen weder eine Vernetzung 
an sich, noch die durch sie erreichbaren wirtschaftlichen Vorteile ab, 
sondern befürchten den Verlust ihrer Identitäten innerhalb einer 
gleichgeschalteten, urbanisierten, aufgespalteten Masse, in der jeder 
seine Einzelinteressen vertritt (S.280).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht nur in Ländern des GAP, sondern auch innerhalb des CORE erleben
 wir den heftigen Widerstand seitens religiös oder revolutionär 
motivierter Gemeinschaften, mit deren höheren Ziele und Moralbegriffe 
sich ihre Mitglieder identifizieren. Diese Revolutionäre und Terroristen
 werden einen mit Verdrehungen und Heu­cheleien angereicherten 
Vernichtungskrieg sowohl gegen uns, als auch gegen ihre eigenen Völker 
führen, um unsere Irrlehre auszurotten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie werden nicht davor zurückschrecken, Greueltaten zu begehen, die 
jenen eines Hitler oder Pol Pot in nichts nachstehen werden, nur um ihre
 fundamentalen Schlupfwinkel zu bewahren, in denen sie sich vor den 
Übeln der Außenwelt verstecken und verkriechen können. Sie werden 
versuchen, unsere Moral zu untergraben, indem sie Terroranschläge der 
Marke Pearl Harbor und des 11. September 2001 ausführen…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch ist ihre Vernichtung, wie wir es aus den Erfahrungen der 
Geschichte gelernt haben, bereits vorherbestimmt. Unser Planet steckt 
voller Spinner, die gegen die Vermischung von Rassen und Kul­turen 
wettern und sich der Erkenntnis verschließen, daß die Logik der Ökonomie
 obsiegen wird und nur sie die Menschen überzeugen kann. Diese Logik 
erfordert eine Globalisierung, die sowohl multikulturell als auch 
multirassisch sein muß. Sofern sie nicht von Kräften im innersten des 
CORE heraus sabotiert wird, ist ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten.&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&quot;Jawohl” bekennt Barnett, &quot;ich nehme die vernunftwidrigen
 Argumente unserer Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand 
gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich:&amp;nbsp;&lt;strong&gt;Tötet sie!”&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;(…I say: Kill them !”, Seite 282).&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was können wir, was müssen wir dagegen tun?&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;Ich habe Ihnen die Kriegserklärung der Globalisierer überreicht. Wer 
hören kann und lesen, wird diese sehr ernst nehmen. Wer nicht versteht, 
oder nicht verstehen will, um welche unge­heure Bedrohung es hier geht, 
dem ist nicht zu helfen. Ein altes arabisches Sprichwort könnte auf sehr
 viele unserer Mitbürger und Zeitgenossen gemünzt sein. Es lautet: Man 
kann Kamele zwar zum Brunnen führen, man kann sie aber nicht zwingen, zu
 trinken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Abend des 14 Juli 1789, des Tages, an dem der Pariser Pöbel die 
Bastille erstürmt hatte, die alte Weltordnung Europas gerade gestürzt 
und das Neue Zeitalter des Liberalismus und Materialismus eingeläutet 
worden war, schrieb König Ludwig der XVI in Versailles vor dem zu Bette 
gehen in sein privates Tagebuch ein einziges Wort: &quot;Rien”. (= Heute 
nichts los…)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weder er, noch seine Hofschranzen in Versailles, hatten den gerade eingetretenen welthisto­rischen GAU überhaupt bemerkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wie wir es ja gerade erleben, verhalten sich die politisch und 
wirtschaftlich Verantwort­lichen unserer westlichen Welt entweder aus 
Ahnungslosigkeit, aus Eigennutz, oder aus inter­nationaler Solidarität 
nicht anders. Wie die meisten dieser sogenannten Volksvertreter, 
besa­ßen auch die Dinosaurier ein so kleines Gehirn, daß sie erst nach 
sieben Minuten merkten, wenn man ihnen auf den Schwanz getreten war.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie verhalten sich Völker und Regierungen, die noch Ehrgefühl 
besitzen, angesichts einer Kriegserklärung ? Gibt es Völker, die dem 
Amerikanischen Imperium Widerstand leisten ? Ja, es sind die Russen, 
Chinesen, Inder, einige mittelasiatischen Völker, Venezuela, Brasilien, 
Bo­livien, Argentinien, der Iran und andere &quot;Schurkenstaaten”. Die 
meisten von ihnen haben sich der SCO, der Shanghai Cooperation 
Organisation angeschlossen, einer losen, nicht mili­tä­ri­schen Allianz 
von Staaten, die sich den Zielen der Globalisierer widersetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Worauf warten denn &quot;unsere” Politiker, um sich aus dem Würgegriff der
 Globalisierungsheu­schrecken zu befreien ? Seit Urzeiten war es die 
Aufgabe politischer Führer, die Interessen ihrer Völker wahrzunehmen und
 Schaden von ihnen fernzuhalten. Sie mußten darauf keinen Eid leisten, 
denn die Erfüllung dieser Pflicht war ihnen heilig und 
selbstverständlich eine Eh­rensache. Wäre es deshalb nicht ebenso 
selbstverständlich, daß sich die heutigen Politeliten gegen die 
Abschaffung ihrer Völker zur Wehr setzen ?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch es scheint, daß eher ein Kamel auf das Minarett hinaufklettert, 
als daß &quot;unsere” Volksvertreter sich auf ihre Pflicht und Ver­antwortung
 besinnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch WIR sind das Volk, also haben wir das Recht, aber auch die 
Pflicht und Schuldigkeit, uns eine politische Führerschaft zu erwählen, 
die weder Erfüllungsgehilfin fremder Lobbies noch Handlangerin 
utopischer Einheits­weltbeglückungstheoretiker ist, sondern allein ihrem
 Souverän, dem Volk, das sie erwählt hat, verpflichtet ist. Vielleicht 
lassen sich in unserer sittlich und gei­stig verödeten Welt noch einige 
Männer und Frauen finden, in denen noch Spurenelemente alt hergebrachter
 Wertbegriffe brennen, die sich freudig zu Wahrheit, Ehre, Treue, 
Verantwor­tung, Opfermut und Sittlichkeit bekennen und fest in ihrem 
Glauben sind, daß Gott, der Herr, sie auf ihrem schweren Weg begleiten 
wird. Solchen Vorbildern wollten wir gerne folgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie würden als Erstes zum Grundsatz zurückfinden, daß Gemeinnutz 
stets vor Eigennutz geht. Zweitens sich danach richten, daß als einziger
 Maßstab für erfolgreiches politisches Handeln und wirtschaftliches 
Treiben nicht der Profit des Einzelnen zu gelten hat, sondern 
ausschließ­lich das Wohl und der Nutzen der Gemeinschaft. Sie werden 
drittens mit dem Aberglauben aufzuräumen wissen, daß nur ungebremstes 
Wirtschaftswachstum, das zwangsläufig zu pro­gressiv anwachsenden Zins- 
und Zinseszinsverschuldung der Völker in alle Ewigkeit führt, sondern 
zum gesunden Volkswirtschaften zurückfinden, um Arbeitsplätze und 
Produktion im Inland zu gewährleisten. Sie wird letztlich dafür sorgen, 
daß der profitorientierten Rohstoff- und Menschenwegwerfgesellschaft 
Einhalt geboten wird zu Gunsten eines sozial ausgewoge­nen und 
entschleunigten Wirtschaftens, das mit unseren Naturreserven sparsam 
umgeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Maria von Ebner Eschenbach stammt der Spruch, daß niemand so 
heftig gegen seine Freiheit ankämpft, wie der glückliche Sklave. Die 
sich ankündende Wolfszeit wird der Prüf­stein sein, ob unser Volk noch 
fähig, ja willens ist, für sein Überleben und Wiederauferstehen als 
endlich wieder freie und stolze Kulturnation zu kämpfen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier ein Interview mit&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://wk-institut.de/&quot;&gt;Richard Melisch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;iframe src=&quot;https://collectivum-x.ucoz.com//www.youtube.com/embed/98HpQHaGZQQ&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;480&quot; width=&quot;853&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;-&lt;br&gt;&lt;br&gt;</content:encoded>
			<link>https://collectivum-x.ucoz.com/news/die_kriegserklarung_der_globalisierer_an_alle_volker_der_welt/2014-02-11-43</link>
			<dc:creator>omega-aurum</dc:creator>
			<guid>https://collectivum-x.ucoz.com/news/die_kriegserklarung_der_globalisierer_an_alle_volker_der_welt/2014-02-11-43</guid>
			<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 22:15:04 GMT</pubDate>
		</item>
	</channel>
</rss>